Super League

Maskenpflicht und Stehplatzverbot – so will die Fussball-Liga überleben

Derzeit müssen die Zuschauer viel Abstand halten, wie hier auf der Tribüne des FC St. Gallen.

Derzeit müssen die Zuschauer viel Abstand halten, wie hier auf der Tribüne des FC St. Gallen.

Wenn weiterhin nur 1000 Zuschauer in die Stadien zugelassen sind, droht der Bankrott mehrerer Vereine, warnt die Swiss Football League. Nun präsentiert sie Ideen, wie mehr Zuschauer zugelassen werden könnten

Es wäre ein Horroszenario für die Fussball- und Eishockeyvereine in der Schweiz: Bis im März 2021 könnten weiterhin nur 1000 Zuschauer in die Stadien zugelassen werden.

Nun schlägt die Swiss Football League Alarm. In einer Mitteilung schreibt sie:

Die Massnahmen wegen des Coronavirus habe den Fussball in der Schweiz in seinen Grundfesten erschüttert. «Die wichtigste Einnahmequelle – die Erlöse aus Ticketing, Catering und VIP-Kunden am Spieltag – brach von einem Tag auf den anderen weg», schreibt die Liga. Auch die Tatsache, wonach derzeit immerhin 1000 Personen in Stadien zugelassen sind, habe die Situation nicht verbessert. «Diese Massnahme hat die wirtschaftliche Situation der Fussballklubs in keiner Art und Weise verbessert und vor allem Kosten generiert. Eine möglichst rasche Normalisierung ist deshalb von zentraler Bedeutung für das Überleben der Klubs. Denn bleiben die dringend benötigten Einnahmen aus, droht vielen Fussballklubs die baldige Zahlungsunfähigkeit.»

Liga fordert bis zu 50 Prozent Sitzplatzkapazität

Die Swiss Football League erarbeitet derzeit ein neues Schutzkonzept, mit welchem bis zu 50 Prozent der Sitzplatzkapazität zugelassen werden sollen. Das Konzept sieht diese Punkte vor:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Stadionbereichen
  • Keine Stehplätze
  • Verzicht auf Gästefans

Am 12. August ist der Tag der Entscheidung. Dann trifft sich der Bundesrat um über das bis Ende August verhängte Verbot für Grossveranstaltungen zu diskutieren.

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