Favre kennt den französischen Klub-Fussball aus eigener Erfahrung. Mitte der Achtzigerjahre ging der 24-fache Schweizer Internationale als Aktiver für den FC Toulouse auf Torejagd. Als Trainer ist Nizza seine erste Station in Frankreich.

Nach vier erfolgreichen Jahren als Coach des FC Zürich (Schweizer Meister 2006 und 2007, Cupsieg 2005), zog es Favre in die deutsche Bundesliga. Erst coachte er Hertha Berlin, später wechselte er zu Borussia Mönchengladbach, die er spektakulär vor dem Abstieg bewahrte und bis in die Champions League führte.

Im vergangenen September war Favre bei den «Fohlen» nach viereinhalb Jahren und dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte auf eigenen Wunsch zurückgetreten.

In Nizza nimmt er nun eine neue Herausforderung an. Bei den Südfranzosen unterschrieb Favre einen Vertrag für drei Jahre und tritt die Nachfolge von Claude Puel an. Der 54-Jährige hatte Nice in seinem vierten Amtsjahr auf Rang 4 der Ligue 1 und damit in die Europa League geführt.