«Es gibt ein Enzym, dass das Muskelwachstum hemmt. Bei mir funktioniert es nicht richtig», erklärt der Bahnrad-Fahrer seine unfassbaren Monster-Schenkel. Auf der Beinpresse drückt der Deutsche 650 Kilogramm, über die Bahn rast er mit bis zu 73,2 km/h.

«Die Einen findens geil, die anderen erschrecken»

«Ich habe mehr Kraft, kann grössere Gänge fahren und schneller beschleunigen als andere. Meine Beine sind extrem! Ich bin extrem! Das passt! Bei Sechstage-Rennen bekomme ich am meisten Feedback. Die meisten Leute finden die Beine geil, andere sind erschrocken», sagt Förstemann gegenüber Bild.de.

Die Hosen fallen liess Förstemann, weil der deutsche Strassenradfahrer André Greipel der festen Überzeugung war, er habe dickere Oberschenkel als der Bahnrad-Fahrer. Wie das Foto beweist, eine klare Fehleinschätzung von Greipel. «Das Foto geht jetzt um die Welt», so Robert Förstemann.

Der Hosenkauf als Nachteil

Bei all den Vorteilen, die der mit Jenny verheiratete 26-Jährige, der von Beruf Polizeimeister aus Gera ist, aufzählt, lässt er aber auch einen Nachteil durchsickern, nämlich den Hosenkauf: «Ich hasse das, ich muss mir die Hosen immer schneidern lassen.» Ob seine Monster-Beine ihn zu einer Medaille führen werden, wird sich am Samstag zeigen, dann nämlich startet der Mann mit den Weltrekord-Beinen im Sprint. (sbi)