Die Verantwortlichen der Auslosung hatten es nicht gut gemeint mit Strebel. Der Aargauer erhielt mit Zchadaja den WM-Zweiten der letzten beiden Jahre als Gegner zugteilt. Strebel hatte auch im zuvor einzigen Duell gegen den Georgier den Kürzeren gezogen. Im vergangenen September hatte der gelernte Elektromonteur an der WM in Istanbul mit 0:3, 0:1 den Kürzeren gezogen.

Gleichwohl hatte sich Strebel Chancen ausgerechnet. Die Wirklichkeit war aber eine andere. Der einzige Schweizer Ringer an diesen Spielen blieb beim 0:2, 1:5 chancenlos.

Trotz der klaren Niederlage durfte Strebel noch hoffen. Hätte Zchadaja den Final erreicht, hätte der Aargauer die Hoffnungsrunde bestreiten dürfen, in der maximal die Bronzemedaille gewonnen werden kann. Zchadaja schied in den Halbfinals aus, sicherte sich aber Bronze. Gold gewann der Südkoreaner Kim Hyeonwoo, Silber ging and den Ungarn Tamas Laurincz.