Judo

Juliane Robra nach erstem Kampf out

Juliane Robra blieb gegen die Südkoreanerin auf der Strecke

Juliane Robra blieb gegen die Südkoreanerin auf der Strecke

Wie Ludovic Chammartin scheidet auch die weibliche Vertreterin des Schweizer Judosports im ersten Duell des Olympia-Turniers aus. Juliane Robra unterliegt der Südkoreanern Hwang Ye-Sul.

Das Olympia-Debüt der in Deutschland geborenen Genferin, der Achtelfinal in Limit bis 70 kg, ging über die volle Wettkampfzeit von fünf Minuten und wurde mit der kleinstmöglichen Differenz entschieden. Hwang, die aktuelle und dreimalige Asienmeisterin, bekam den einzigen Wertungspunkt, einen Yuko, nicht mit einer offensiven Aktion zugesprochen, sondern weil sich zwei kleine Strafen gegen Robra reglementsgemäss zu diesem Yuko summierten. Hwang hatte in diesen nur wenige gute Aktionen enthaltenden Kampf ihrerseits eine Strafe eingefangen; die erste Strafe bleibt jedoch jeweils ohne Folge.

Die 29-jährige Robra, die EM-Dritte der Jahre 2010 und 2012, hatte die erste Runde nicht bestreiten müssen und war direkt für die Achtelfinals gesetzt gewesen. Nach dem jähen Ende ihres ersten olympischen Auftritts konnte sie die Tränen der Enttäuschung nicht zurückhalten. Es werde einige Zeit dauern, bis sie das verkraftet habe, sagte sie. Ihre Analyse des Kampfes fiel zunächst kurz aus: "Es ist mir nicht gelungen, die Differenz zu schaffen. Eine kleine Chance am Boden hatte ich. Ich habe sie nicht genutzt.

Gold sicherte sich die französische Weltmeisterin Lucie Décosse, die sich im Final gegen die Deutsche Kerstin Thiele durchsetzte. Bronze teilen sich die Holländerin Edith Bosch sowie die Kolumbianerin Yuri Alvear.

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