Riederer büsste auf Brownlees Siegerzeit 1:21 Minuten ein. Der 31-jährige Zürcher, 2004 in Athen Gewinner der Bronzemedaille, war nach dem Schwimmen über 1,5 km im 11. Zwischenrang klassiert gewesen. Vor dem abschliessenden 10-km-Lauf gehörte Riederer als 16. mit lediglich fünf Sekunden Rückstand der Spitzengruppe an.

Gold ging an den überlegenen Alistair Brownlee. Der Weltmeister von 2009 und 2011 dominierte auf der Laufstrecke nach Belieben und zog in der letzte Runde seinem letzten Verfolger Javier Gomez davon. Der Spanier, vor vier Jahren in Peking Vierter, erreichte das Ziel mit elf Sekunden Rückstand als Zweiter. Bronze sicherte sich Alistairs Bruder Jonathan Brownlee mit 31 Sekunden Rückstand.

Kurz nach Beginn des 10-km-Laufs waren die Gebrüder Brownlee zusammen mit Gomez davongezogen. Der Rückstand der ersten Verfolger betrug fünf Kilometer vor dem Ziel bereits eine knappe halbe Minute. Jonathan Brownlee konnte den Anschluss an seinen Bruder und an den dreifachen Europameister Gomez bald darauf nicht mehr halten und kassierte wenig später eine 15-Sekunden-Strafe wegen eines Wechselfehlers.

Ruedi Wild, der zweite Schweizer Teilnehmer, klassierte sich im 39. Schlussrang. Der 30-jährige amtierende Schweizer Meister verlor 4:45 Minuten.