London 2012

Ein schwarzer Tag für die olympische Schweiz

Heute am Nationalfeiertag der Nation sind die Medaillenträume der Schweizer leider nicht in Erfüllung gegangen. Vom Fechten, über das Zeitfahren von Fabian Cancellara, bis hin zum Ausscheiden von Federer/Wawrinka.

Es sollte heute nicht sein mit dem Medaillensegen für die Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen in London. Fabian Kauter und Max Heinzer konnten im Fechten der Herren nicht brillieren und fielen früh aus dem Wettbewerb. Im Judo, ebenfalls in einer der Zweikampfdisziplinen, scheiterte Juliane Robra an der Südkoreanerin Ye-Sul Hwang.

Mike Kurt verpasste im Kanu-Slalom später den Final auf unglückliche Art und Weise, weil er eines der Tore um Haaresbreite verpasste und 50 Strafsekunden kassierte. Auch David Karasek zerriss über die 200 m Lagen keine grossen Stricke und schied aus.

Zu guter Letzt konnte Fabian Cancellara im Fahren auf Zeit keine Medaille gewinnen und landete auf dem abgeschlagenen siebten Platz, Cancellara waren die Schmerzen durch die Verletzung schon während der Fahrt anzumerken. Zu allem Übel scheidet das Schweizer Doppel Federer/Wawrinka gegen die Israelis aus.

Trotzdem gibt es Lichtblicke: Roger Federer gewann gegen den Usbeken Istomin klar, auch das Beachvolleyball-Team Kuhn/Zumkehr konnte sich trotz einer Niederlage die Teilnahme an den Playoffs sichern. (kgh)

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