Was im Halbfinal über 4-mal 400 m nach einer sicheren Finalqualifikation für die USA aussah, hing an einem dünnen Faden. Manteo Mitchell (im Bild hinten), der Startläufer der Amerikaner, brach sich nach 200 Metern das linke Bein, schaffte es aber bis zur Stabübergabe. Im Ziel hinkte Mitchell, er ahnte, dass sein Bein gebrochen ist: «Nach einem verhaltenen Start fühlte sich das linke Bein nach der ersten Kurve komisch an. Nach der 200-m-Linie fühlte ich, dass der Knochen brach. Ich hörte es auch. Ich schrie sogar, nur hörte das keiner. Aber mir war auch sofort klar, dass ich es bis zur Übergabe schaffen kann.»

Die USA qualifizierten sich trotz des Wadenbeinbruchs von Mitchell souverän für den Final. Wer ihn ersetzt, ist noch nicht klar. Er sagt: «Es war, als hätte jemand mein Bein in zwei Hälften gebrochen.» (si)