Der erste Wettkampftag lief ganz im Sinne von Urs Wehrli und Sabrina Caretti vom QKD Club Dietikon. Es war der sogenannte Technische Wettkampftag: An diesem muss man mit oder ohne Waffe einen trainierten Ablauf so genau, kraftvoll und schnell wie möglich ausführen. Es wird der Überlebenskampf simuliert, also muss die Bewegung im Ernstfall effektiv sein.

Nach Fehlern aufgedreht

Obwohl Wehrli und Caretti in ihrer Einzeldisziplin in der Kategorie Schwarzgurt nicht die erwünschte Leistung bringen konnten - Wehrli touchierte sich mit dem Säbel und Caretti liess den Langstock aus Bambus während der Übung fallen - wurden sie in der Gesamtwertung Dritte.

Dies dank einer gelungenen Übung mit dem Langstock im Rahmen der Partnertechniken. Der Dietiker Michel Berger (Kategorie Weissgurt) zeigte eine Form ohne Waffe. Er verpasste das Podest trotz guter Leistung. Urs Wehrli verzeichnete einen weiteren Erfolg im Rahmen der Mannschaftswettkämpfe im Waffenkampf am zweiten Tag. Dabei kämpfen zwei Athleten gegeneinander.

Die Waffen sind aus Gummi, die Punkte werden durch Berührungen gewonnen. Mit zwei Teamkollegen klassierte sich Wehrli, der in dieser Disziplin schon an den WM 2011 geglänzt hatte, abermals auf dem dritten Platz. In drei Kämpfen gewannen sie derer zwei, jeweils gegen Spanien und Österreich. Nur gegen die hochfavorisierten Rumänen mussten Wehrli und sein Team eine Niederlage hinnehmen.