Unihockey
Limmattal ist nach Kantersieg weiterhin Tabellenführer

Limmattal bleibt mit einem klaren 10:3 Heimsieg weiterhin auf Erfolgskurs und festigt Platz 1 in der 2. Liga.

Tobias Marti
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UHL-Spieler Sven Eckert (rechts) enteilt dem Gegner. Alexander Wagner

UHL-Spieler Sven Eckert (rechts) enteilt dem Gegner. Alexander Wagner

Die Limmattaler 2.Liga-Gruppe hat sich nach zwei Drittel der Qualifikation in eine Dreiklassengesellschaft gewandelt. Zusammen mit Schwarzenbach und Waldenburg bildet Unihockey Limmattal das Spitzentrio, das den Kampf um Platz 1 und somit die Qualifikation für die Aufstiegs-Playoffs mit ziemlicher Sicherheit unter sich ausmachen wird.

Gäste überfordert

Zu den drei Teams am hinteren Ende der Tabelle gehören unter anderem die Reserven von Unihockey Langenthal Aarwangen (ULA). Der Tabellenachte war am Wochenende zu Gast im Limmattal und hatte beim Leader keine Chance. UHL siegte mit 10:3.

Limmattal mit drei kompletten Linien

UHL-Trainer Lukas Kunz liess, dank der grossen Personaldichte, mit drei kompletten Linien durchspielen. Mit sichtlichem Erfolg. Sieben verschiedene UHL-Spieler konnten sich als Torschützen feiern lassen. Weil von den Gästen nichts Zählendes hinzukam, führte das Heimteam schon nach den ersten 20 Minuten klar mit 4-0. Aber der deutliche Vorsprung liess die Limmattaler nach der ersten Pause etwas nachlässig werden.

Langenthal setzte mit einem Lattenschuss nach nur 16 Sekunden im Mittelabschnitt ein erstes Ausrufezeichen und wehrte sich vehement gegen die drohende Niederlage. Und als in kurzer Folge gleich zweimal ein UHL-Spieler auf die Strafbank geschickt wurde (25./29.), erinnerten die übermässigen Reaktionen vereinzelter Limmattaler Akteure, an den durchzogenen Auftritt gegen den TSV Deitingen eine Woche zuvor.

ULA kann nicht profitieren

Zum Glück der Limmattaler wusste ULA, im Gegensatz zu den Deitinger, mit den gebotenen Freiheiten aber nichts anzufangen. Trotz einem Penalty (25.) und sechs Minuten Überzahl, warteten die Gäste nach der ersten halben Stunde weiter auf ihren ersten Treffer. Zwar sollten Langenthal in der zweiten Spielhälfte doch noch insgesamt drei Tore gelingen. Doch weil sich UHL nun ebenfalls wieder auf seine Stärken besonnen hatte, wurde es nichts aus den Hoffnungen der Gäste auf ein Comeback ins Spiel. Im Gegenteil. Mit fünf weiteren Toren im Schlussabschnitt liessen die Limmattaler keine Zweifel am Sieg aufkommen.

Vorgabe des Trainers erfüllt

Das deutliche 10:3 Schlussresultat freute auch UHL-Trainer Lukas Kunz: «Die Vorgabe lautete bis zum Schluss durchzuziehen. Bis auf den Start ins zweite Drittel ist uns dies gelungen.» Zufrieden nahm Kunz auch zur Kenntnis, dass alle drei Linien gut harmonierten: «Sieben verschiedene Torschützen bei zehn Toren sind für mich eine Bestätigung, dass das Mannschaftsgefüge stimmt.»

Im Hinblick auf die nächsten Aufgaben, die auf die Limmattaler warten, ist dies ein ernst zu nehmender Aspekt. Erst recht wenn die direkte Konkurrenz dem Spitzenreiter aus dem Limmattal weiterhin dicht auf den Fersen bleibt.

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