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Koller und Lehmann in Chamonix im Halbfinal - Regionale scheitern früh

In Chamonix (Fra) fand der erste Lead-Weltcup der Saison statt. Dieser wurde auch zugleich als Europameisterschaften gewertet. Zudem wurde noch ein Speed-Wettbewerb ausgetragen. Auch neun Schweizerinnen und Schweizer waren dabei.

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Der Wettkampf in Chamonix fand vor der wunderbaren Kulisse des Mont Blanc statt.

Der Wettkampf in Chamonix fand vor der wunderbaren Kulisse des Mont Blanc statt.

Keystone

Insgesamt starteten in Chamonix über 200 Athletinnen und Athleten aus 31 Ländern. Aus der Schweiz starteten fünf Damen und vier Herren, darunter auch Rebekka Stotz (Urdorf) und Kevin Huser (Widen) vom Regionalzentrum Zürich.

Nach den Boulder-Weltcups ist nun der Lead an der Reihe. Der erste Weltcup fand vor der grossartigen Kulisse des Mont Blanc in Chamonix (FRA) statt. Der Wettkampf wird an einer im Freien aufgestellten Wand geklettert und von einem grossen Publikum begleitet.

Zwei Schweizer im Halbfinal

Insgesamt starteten fünf Damen und vier Herren für die Schweiz. Bereits in der Qualifikation scheiterten bis auf die beiden jungen Athleten, Anne-Sophie Koller (Biel) und Sascha Lehmann (Burgdorf) alle Schweizer Teilnehmer, so auch die beiden für das Regionalzentrum Zürich startenden Stotz und Huser.

Stotz kletterte auf Rang 39 und Huser kommentierte seinen 70. Rang selbstkritisch wie folgt: «Nach einer ordentlichen ersten Qualifikationsroute stimmte es in der zweiten Quali irgendwie im Kopf nicht richtig und so fand ich einfach keinen Rhythmus in der Route. Schade, es wäre schon etwas mehr drin gelegen.»

Im Final ohne Chance

Mit Anne-Sophie Koller und Sascha Lehmann zeigten zwei junge Athleten gute Leistungen. Für Beide ist die Halbfinalqualifikation ein Erfolg. Am Schluss holten sich beide mit dem 19. Rang ihren ersten Top-20-Rang an einem Lead-Weltcup.

Europameisterin und Weltcupsiegerin wurde Mina Markovic (SLO) vor Janja Garnbret (SLO) und Jessica Pilz (AUT). Bei den Herren wurde der Spanier Ramòn Julian Puigblanque sowohl Tagessieger als auch Europameister. Hinter ihm folgte auf Platz zwei der Tscheche Adam Ondra noch vor Sebastian Halenke (GER) auf Platz 3.

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