Beachsoccer
Individuelle Fehler von Illyrian Dietikon werden schonungslos bestraft

Die Limmattaler finden auch in der zweitletzten Qualifikationsrunde der Suzuki Beachsoccer League in Neuenburg nicht zum Siegen zurück. Sie warten nun seit über zwei Monaten auf einen Vollerfolg.

Rainer Sommerhalder
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Auch drei Tore von Rifat Veapi (links) verhelfen Illyrian Dietikon gegen Emmen nicht zum dritten Saisonsieg.zvg

Auch drei Tore von Rifat Veapi (links) verhelfen Illyrian Dietikon gegen Emmen nicht zum dritten Saisonsieg.zvg

Dave Joss

Illyrian Dietikon wartet weiterhin auf den dritten Saisonsieg in der Suzuki League. Das letzte Erfolgserlebnis datiert vom 26. Mai. Seither kassierte man sieben, zum Teil empfindliche Niederlagen. Auch gegen die Beach Kings aus Emmen gibt es keinen Punktezuwachs. Immerhin erzielt Dietikon wieder einmal fünf Tore in einem Spiel, durch eine Serie individueller Fehler muss man aber auch elf Gegentreffer hinnehmen. Emmens Topskorer Javier Angulo kennt kein Pardon und hämmert gleich fünf Bälle ins Illyrian-Tor.

Die Partie beginnt für Illyrian Dietikon nicht schlecht. Zwar liegt man nie in Führung, doch bis zur ersten Drittelspause ist das spektakuläre und beidseits offensiv geführte Spiel offen (2:3). In der 14. Minute bejubelt Rabit Redzepi mit einem cool verwandelten Freistoss aus kurzer Distanz gar den Ausgleich zum 3:3. Danach gelingen den Innerschweizern jedoch sechs Treffer in Serie (viermal Angulo, zweimal Stankovic). Die Entscheidung ist gefallen.

Beim 3:4 vertändelt Dietikons Torhüter Marco Guerrero einen Ball fahrlässig und auch beim per Kopf erzielten 3:5 macht es Illyrians Hintermannschaft dem Gegner zu einfach. Während die Limmattaler ihre Chancen und Freistösse nicht in Tore umwandeln können, geht das muntere Scheibenschiessen von Emmen im gleichen Stil weiter. Stankovic staubt bei zwei eigentlich ungefährlichen Hereingaben ab und Angulo zeigt beim 3:9 gleich nach der zweiten Pause mit einem Dribbling gegen zwei Mann und dem folgenden Heber ins Tor seine Gefährlichkeit.

Immerhin kann Dietikon das letzte Drittel wieder ausgeglichen gestalten und ein wenig Resultatkosmetik betreiben. Rifat Veapi beweist dabei seine hervorragende Schusstechnik gleich zweimal. Er besitzt einen der härtesten Schüsse der gesamten Liga. Punkte bringt dies aber nicht. (rs)

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