Um 17.15 Uhr war es so weit: Gilles Yapi war zurück auf den Fussballplätzen. Knapp zehn Monate nach der schweren Verletzung, erlitten am 9. November 2014 im Brügglifeld gegen Aarau bei einem Foul von Sandro Wieser, kann der Ivorer wieder wettkampfmässig spielen. Ein Wunder, angesichts der überaus schweren Blessuren, die der 33-Jährige davongetragen hatte. Beim 1:1 Im Testspiel auf der Schaffhauser Breite absolvierte der Aufbauer die erste Halbzeit.

Nachdem die erste Viertelstunde noch etwas an ihm vorbeigelaufen war, kam er immer besser ins Spiel. Nicht alles gelang, zwei lange Bälle landeten in den Füssen des Gegners, doch was das Kurzpassspiel anbelangte, arbeitete Yapi gewohnt präzis. Er lief viel im halbrechten Mittelfeld neben Cabral, dirigierte auch immer wieder seine Mitspieler auf deren Positionen und – ganz wichtig – er zeigte in zwei Fällen keinerlei Angst, sich in harte Zweikämpfe einzulassen. Es scheint, als sei er bereit für Einsätze in der Super League, die nach der Länderspielpause ihren Betrieb am nächsten Samstag wieder aufnimmt. Der FCZ spielt tags darauf im Letzigrund gegen den FC Thun.

Das Comeback Yapis war auch das Debüt für den neuen FCZ-Trainer Sami Hyppiä. In Abwesenheit von Alesevic, Grgic, Kleiber, Schönbächler (alle verletzt) Chermiti, Djimsiti, Kukeli, Sadiku und Simonyan (alle Nationalmannschaft) sah er eine mässige Leistung seiner Mannschaft. Bua brachte den FCZ früh in Führung (5.), Tadic glich für den Challenge-League-Verein nach 23 Minuten aus. Bei Schaffhausen wurde Rechtsverteidiger Paulo Menezes getestet.