Skiakrobatik

Bitter: Tanja Schärer muss für die Saison 2014/15 passen

Tanja Schärer bleibt in der Qualifikation hängen.

Tanja Schärer bleibt in der Qualifikation hängen.

Die Urdorferin wird im kommenden Winter zwangspausieren müssen. Die 25-Jährige hat sich für eine Operation an der Schulter entschieden: Eine angerissene Bizepssehne bereitet ihr seit dem vergangenen Dezember Probleme.

Im Trainingslager im finnischen Ruka stürzte sie. Vor dem bevorstehenden Weltcupstart sagte sie damals gegenüber dieser Zeitung: «Die Schulterverletzung macht sich noch bemerkbar, vor allem bei den nicht gelandeten Sprüngen.»

Mittlerweile hat sich die Blessur als gravierender herausgestellt als zunächst angenommen. Bis Ende August trainiere sie gemäss einer Medienmitteilung des Verbands Swiss-Ski aber weiter auf der Wasserschanze in Mettmenstetten.

«Im Moment geht es vor allem darum, an den Details der einfacheren Sprünge zu arbeiten und so eine gute Basis fürs nächste Jahr zu schaffen», wird die Limmattalerin zitiert. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie: «Es war eine schwere Entscheidung. Nun heisst es positiv bleiben und nach vorne schauen!»

Olympiastart war in der Schwebe

Das ist der härteste, aber bei weitem nicht der erste Rückschlag, den Schärer wegen ihres verletzungsanfälligen Körpers hinnehmen muss. Die Füsse bereiteten der dreifachen Weltcup-Medaillengewinnerin immer wieder Probleme.

Der Start zu ihren zweiten Olympischen Spielen im vergangenen Frühjahr in Sotschi war wegen eines Trainingssturzes mit Verletzungsfolge kurzzeitig in Gefahr. Schliesslich konnte sie in Russland mittun, wenngleich mit beeinträchtigter Vorbereitung.

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