Leichtathletik

Zu viel Wind verhindert Xiang-Weltrekord

Liu Xiang fliegt über die Hürden, hatte aber zu viel Rückenwind.

Liu Xiang fliegt über die Hürden, hatte aber zu viel Rückenwind.

Der chinesische Hürdensprinter Liu Xiang verpasste am Diamond-League-Meeting in Eugene, Oregon, den Weltrekord nur wegen dem zu starken Rückenwind von 2,4 m/s.

Mit 12,87 Sekunden egalisierte Li Xiang die Weltrekordzeit von Dayron Robles (Kuba). Er befindet sich bereits sehr früh in der Olympia-Saison in einer absoluten Topverfassung. Bereits in Schanghai, beim ersten Diamond-League-Rennen über 110 m Hürden, unterbot er die 13-Sekunden-Marke und stellte die gültige Jahresweltbestzeit auf. In Eugene vermochte sich der Olympiasieger von 2004 noch einmal zu steigern. Nach einem hervorragenden Start gelang dem 28-Jährigen ein souveräner Start-Ziel-Sieg.

Dass die Zeit von 12,87 Sekunden nicht in den Rekordbüchern verewigt wird, liegt am zu starken Rückenwind von 2,4 m/s, der im Hürdensprint allerdings nicht zwingend ein Vorteil ist. So bleibt Dayron Robles alleiniger Rekordhalter, Lius persönliche Bestzeit bleibt bei 12,88.

Über 100 m der Männer bewies Justlin Gatlin einmal mehr, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Der 30-Jährige gewann bei einem Rückenwind von 1,3 m/s in 9,90 Sekunden vor dem Jamaikaner Nickel Ashmeade (9,93). Gatlin blieb bereits zum dritten Mal in dieser Saison unter zehn Sekunden.

Weltjahresbestleistungen erzielten auch Mo Farah (Gb) über 5000 m in 12:56,98 Minuten, Asbel Kiprop (Ken) in 3:39,50 über die Meile, Reese Hoffa (USA) mit 21,81 im Kugelstossen sowie bei den Frauen Sanya Richards-Ross (USA) mit 49,39 über 400 m, Mariem Alaoui Selsouli (Mar) mit 8:34,47 über 3000m, Milcah Chemos (Ken) mit 9:13,69 über 3000 m Steeple und Anna Tschitscherowa mit 2,02 m im Hochsprung.

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