Usain Bolt hingegen dürfte für einmal in Lausanne fehlen. Und wenn er doch am Genfersee auftaucht, wird er wohl die 200 m bestreiten. "Die Verhandlungen laufen. Aber im Moment bin ich nicht bereit, für einen Athleten viel Geld in die Finger zu nehmen, der sich in dieser Saison noch nicht in Form befindet", sagte der Meetingdirektor Jacky Delapierre.

Das Quartett über 100 m kommt Delapierre mit circa 200'000 Franken deutlich billiger zu stehen als Bolt. Vor einem Jahr musste ein Organisator für einen Start des Superstars der Leichtathletik rund 300'000 Dollar hinblättern. Mehr über Bolts Formstand wird man am Donnerstagabend nach dem Diamond-League-Meeting in Rom wissen.

Exakt einen Monat vor dem Lausanner Meeting kündigte Delapierre die Verpflichtung von mindestens zwölf Olympiasiegern von London an. Aus Schweizer Sicht werden die 4x100-m-Staffel der Frauen sowie die Weitspringerin Irene Pusterla im Mittelpunkt stehen.