Leichtathletik

Usain Bolt bleibt der schnellste Mann der Welt

Usain Bolt bleibt der schnellste Mann der Welt. Der 29-jährige Jamaikaner verteidigt an den Weltmeisterschaften in Peking seinen Titel über 100 m in 9,79 Sekunden erfolgreich.

Bei einem Gegenwind von 0,5 m/s siegte der Olympiasieger und Weltrekordhalter (9,58) im mit Spannung erwarteten Final im "Vogelnest" von Peking hauchdünn vor dem Jahresschnellsten Justin Gatlin aus den USA, der in 9,80 Sekunden Silber holte. Die Bronzemedaille holten sich überraschend der Kanadier Andre De Grasse und Trayvon Bromell (USA), die auf die Tausendstelsekunde gleich schnell waren (9,92).

Bolt war spätestens nach dem missglückten Halbfinal, als er kurz nach dem Start stolperte und seine Serie nur knapp in 9,96 Sekunden gewinnen konnte, nur Aussenseiter auf den Titel. Gatlin hatte wie bereits währen der ganzen Saison auch in Peking den besseren Eindruck hinterlassen und war im Halbfinal mit 9,77 Sekunden bereits zum fünften Mal in dieser Saison unter 9,80 Sekunden gelaufen.

Im Final gelang Gatlin der Start allerdings nicht mehr so ausgezeichnet wie im Vorlauf und im Halbfinal. Am Ende fehlte dem 33-jährigen New Yorker, der schon zweimal des Dopings überführt worden war, eine Hundertstelsekunde zum zweiten WM-Titel nach 2005.

Für Sieger Bolt war es der insgesamt neunte WM-Titel, der dritte über 100 m. Der sechsfache Olympiasieger bleibt damit seit 2007 in einem Rennen an Grossanlässen ungeschlagen. 2011, an den Weltmeisterschaften in Daegu, war er über 100 m wegen eines Fehlstarts disqualifiziert worden. Mit nunmehr elf Medaillen (neun Gold und zwei Silber) ist der 29-Jährige nach wie vor der erfolgreichste Leichtathletik der WM-Geschichte.

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