Damit ist der 26-Jährige der drittbeste Speerwerfer in der Leichtathletik-Geschichte. Silber ging an den Ägypter Ihab Abdelrahman El-Sayed mit 88,99 Metern, Bronze an den Finnen Tero Pitkämäki mit 87,64 Metern.

Wayde van Niekerk ist der erste 400-Meter-Weltmeister aus Südafrika. Der 23-Jährige behauptete sich vor den beiden Top-Favoriten und holte sich in der Jahresweltbestzeit von 43,48 Sekunden die Goldmedaille. Auf Platz zwei landete der entthronte Titelverteidiger LaShawn Merritt aus den USA (43,65). Die Bronzemedaille gewann der Olympiasieger Kirani James aus Grenada in 43,78 Sekunden.

Die Tschechin Zuzana Hejnova verteidigte ihren Titel über 400 Meter Hürden erfolgreich. Die 28-Jährige siegte in 53,50 Sekunden und war somit für die insgesamt dritte Jahres-Weltbestleistung besorgt. Die weiteren Titel holten die Stabhochspringerin Yarisley Silva aus Kuba und Kenias Steeplerin Hyvin Kiyeng Jepkemoi.

Die beiden Rivalen Usain Bolt und Justin Gatlin qualifizierten sich locker für den Final über 200 m. Der Titelverteidiger, Weltrekordhalter und Olympiasieger Bolt gewann seinen Lauf in 19,95 Sekunden. Der Weltjahresbeste Gatlin hatte zuvor in seinem Rennen in 19,87 Sekunden gesiegt. Die Revanche für Bolts 100-Meter-Sieg am vergangenen Sonntag ist für diesen Donnerstag um 14.55 Uhr angesetzt. Dann will der Jamaikaner den insgesamt zehnten WM-Titel seiner Karriere gewinnen und Gatlin zum ersten Mal seit 2005 wieder 200-m-Weltmeister werden.