Im Final verbesserte sich der Läufer des FSG Estavayer-Lully auf 10,28 Sekunden, womit er die EM-Limite um exakt einen Zehntel unterbot. "Seit Jahren habe ich mir diesen Schritt gewünscht, nun ist er mir gelungen", sagte der Freiburger, dessen Bestleistung seit 2009 bei 10,41 Sekunden lag. Er laufe technisch sauberer als noch vor seiner zweijährigen Dopingsperre (Januar 2012 bis Januar 2014).

Daumen hoch hiess auf der Schützenmatte, wo das Thermometer neben der Bahn Temperaturen bis 38 Grad anzeigte, auch für Petra Fontanive. Mit 57,80 Sekunden blieb die 400-m-Hürden-Spezialistin des TVU Zürich einen Zehntel unter der EM-Limite, die sie letztes Jahr erstmals erfüllt hatte.