Leichtathletik

Mujinga Kambundji stürmt in die Halbfinals

Mujinga Kambundji stürmt an den Weltmeisterschaften in Peking über 100 m in die Halbfinals vom Montag. Die 23-jährige Bernerin egalisiert im Vorlauf mit 11,17 Sekunden ihren Schweizer Rekord.

Unterstützt von einem Rückenwind von 1,5 m/s lief Kambundji im Olympiastadion von Peking gleich schnell wie vor einem Monat am Meeting in Bellinzona, als sie ihren vor einem Jahr an den Europameisterschaften in Zürich aufgestellten Rekord um drei Hundertstelsekunden verbessert hatte. Die EM-Vierte belegte damit in ihrer Serie hinter Kelly-Ann Baptiste aus Trinidad und Tobago (11,13) den zweiten Platz und zog damit und als Gesamt-17. souverän in die nächste Runde ein.

Bereits im Vorlauf scheiterte Kambundjis Trainingskollegin Verena Sailer aus Deutschland, die überhaupt nicht auf Touren kam. Die Schnellsten im Vorlauf waren Titelverteidigerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jam) und die Amerikanerin Torie Bowie, die beide 10,88 Sekunden liefen. Beste Europäerin war die holländische Europameisterin Dafne Schippers in 11,01 Sekunden.

Auch Lea Sprunger und Petra Fontanive qualifizierten sich über 400 m Hürden etwas überraschend für die Halbfinals der besten 24. Sprunger profitierte in ihrem Vorlauf vom Malheur der Italienerin Yadisleidis Pedroso, die rund 40 m vor dem Ziel stürzte und Sprunger damit den Weg zu Platz 4 und für die direkte Qualifikation für die Halbfinals vom Montag ebnete. Mit 55,71 Sekunden lief Sprunger die zwölftbeste Zeit. Ihre persönliche Bestmarke verpasste sie nur um elf Hundertstelsekunden.

Ihren Vorlauf sogar als Dritte beendete Petra Fontanive. Die 26-jährige Zürcherin zog in 56,40 Sekunden und als Gesamt-22. in die nächste Runde ein. Die Schnellste im Vorlauf war die Amerikanerin Cassandra Tate in 54,27 Sekunden.

Eine Enttäuschung setzte es für die Siebenkämpferin Valérie Reggel ab. Die Winterthurerin verzeichnete im Weitsprung nach drei ungültigen Versuchen einen Nuller und verzichtete auf den abschliessenden 800-m-Lauf. Eine gute Leistung bot die erst 19-jährige Caroline Agnou. Die U20-Europameisterin beendete den Wettkampf mit 5866 Punkten auf Platz 22.

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