Grosses Pech für den Liestaler Gregori Ott: Bei einem Gesundheitscheck nach der Rückkehr von der Team-EM in Heraklion (Grie) musste der 21-Jährige erkennen, dass leistungssport-orientierte Trainings aus Krankheitsgründen bis auf weiteres nicht möglich sind.

In der Vorbereitung der Freiluftsaison machte ihm ein Virus im Zusammenhang mit einer Grippe zu schaffen. Er litt während der letzten Monate unter starken Beeinträchtigungen seines vegetativen Nervensystems und einem erhöhten Stoffwechsel, was seinen Körper schwächte. Regelmässig musste er Trainingseinheiten reduzieren oder absagen.

An der Team-EM am letzten Wochenende in Heraklion sicherte Ott dem Schweizer Team auf dem Weg zum Ligaerhalt mit einem Stoss auf 15,36 m zwei Punkte. Diese Weite entspreche seinen derzeitigen Möglichkeiten, kommentierte er seine Leistung.

Nach der Heimkehr liess sich der mehrfache Schweizer Rekordhalter im Kugelstossen und im Diskuswerfen nochmals ärztlich untersuchen. Die Diagnose des Verbandsarztes war unmissverständlich: «Wenn ich wie bisher weitermache, würde ich meine Karriere gefährden. Ich muss akzeptieren, dass mein Körper im Moment nicht mitmacht. Deshalb will ich mich nun darauf konzentrieren, wieder richtig gesund zu werden. Aus diesem Grund breche ich die Saison ab.»