Powerman Zofingen
Kestenholzer siegt über die Kurzdistanz

Erfolg für den 20-jährigen Kestenholzer Max Studer: Am Powerman in Zofingen gewann er das Rennen über die Kurzdistanz mit viereinhalb Minuten Vorsprung. Bei den Frauen war Melanie Maurer die Schnellste.

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Der Kestenholzer Max Studer setzte sich bei den Männern durch.

Der Kestenholzer Max Studer setzte sich bei den Männern durch.

mwy

Er kam, sah und siegte. Weil sich in Max Studers Saisonplanung eine ungewollte Änderung ergab, entschloss sich der 20-jährige Kestenholzer kurzfristig zum Start über die Kurzdistanz-Strecke beim Powerman Zofingen. Sein Mut zahlte sich aus: Studer setzte sich früh an die Spitze, gab diese Führung im weiteren Verlauf nicht mehr her und erreichte mit rund viereinhalb Minuten Vorsprung nach 2:12:03 Stunden das Ziel. «Dass ich mich mit einem Sieg belohnen kann, ist super», freute sich Studer über den «unerwarteten» Erfolg in Zofingen, «für mich ist das beinahe ein Heimrennen.»

Während des Wettkampfs konnte das Mitglied des Schweizer Elite-Triathlon-Nationalkaders auf seine Stärken vertrauen. «Ich bin eher ein guter Läufer, das kam mir entgegen, und auf der Radstrecke trainiere ich oft», erklärte Studer.

Das Podest knapp verpasst hatte derweil Nicolas Iten. Zwar kehrte der 32-jährige Reider als Studers erster Verfolger von der Radstrecke zurück, musste sich aber bereits in der Wechselzone vom späteren zweitplatzierten Valentin Fridelance überholen lassen.

Im Anstieg auf den Heitern zog schliesslich auch der drittplatzierte Andreas Kälin an ihm vorbei. «Ich habe heuer nicht viel ins Laufen investiert», wusste Iten um seine Schwächen. Trotz Seitenstechen und Krämpfen habe er versucht, den vierten Platz abzusichern. «Deshalb bin ich zufrieden», meinte Iten, «wenn im Duathlon, wo die Leistung zählt, jemand zehn Sekunden schneller ist, ist er einfach besser.»

Die gebürtige Wikonerin Melanie Maurer war die schnellste Frau.

Die gebürtige Wikonerin Melanie Maurer war die schnellste Frau.

Die 28-jährige Melanie Maurer entschied die Frauen-Konkurrenz dank einer starken Leistung auf den ersten zehn Laufkilometern zu ihren Gunsten. Maurer, die bis auf leichte Oberschenkelkrämpfe keine Probleme bekundete, siegte mit knapp fünf Minuten Vorsprung auf Larissa Brühwiler.

«Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung», freute sich Maurer über ihr Rennen, das sie in 2:28:08 Stunden beendete. Schon als Kids-Rennen-Teilnehmerin habe sie gedacht, «dass ich einmal über die Kurzdistanz gewinnen muss, bevor ich mich an die lange Strecke wagen darf.» (pka)