Leichtathletik

EPO-Missbrauch in Kenia geht weiter - WM-Dritter Bett positiv

Kenias Kipyegon Bett (vorne) blieb in einer Dopingkontrolle mit EPO-Spuren hängen

Kenias Kipyegon Bett (vorne) blieb in einer Dopingkontrolle mit EPO-Spuren hängen

Der WM-Dritte über 800 Meter, Kipyegon Bett aus Kenia, wird nach einem positiven Test auf das Blutdopingmittel EPO vorläufig suspendiert.

Der Weltverband hatte gegen den 20-jährigen Junioren-Weltmeister von 2016 bereits vor zwei Wochen Ermittlungen wegen der Verweigerung oder Ablehnung einer Kontrolle eingeleitet.

Bett ist bereits der vierte kenianische Läufer, gegen den in diesem Jahr ein Doping-Verfahren eingeleitet wurde. Asbel Kiprop, die Olympiasiegerin von 2008 und dreifache Weltmeisterin über 1500 Meter, wird ebenfalls EPO-Doping vorgeworfen. Ausserdem wurden die 10'000-Meter-Commonwealth-Siegerin Lucy Wangui und der Marathon-Sieger von Athen 2017, Samuel Kalalei, positiv getestet.

Zudem war die Hindernis-Olympiasiegerin Ruth Jebet, die in Kenia geborenen ist und für Bahrain startet, des Missbrauchs von EPO zur Leistungssteigerung überführt worden.

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