Olympische Spiele
Entscheidet ein Münzwürf über Teilnahme an Olympischen Spielen?

Da sind die Amerikaner knallhart. Selbst die Besten müssen sich den Trials stellen. Dabei werden die Startplätze an den Olympischen Spielen vergeben. Was aber passiert, wenn zwei Athletinnen genau zeitgleich sind?

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Pattsituation zwischen Jeneba Tarmoh (vorne) und Allyson Felix bei den Trials.

Pattsituation zwischen Jeneba Tarmoh (vorne) und Allyson Felix bei den Trials.

Keystone

Exakt 11,068 Sekunden brauchten die beiden Topsprinterinnen Allyson Felix und Jeneba Tarmoh für 100 Meter. Die Hoffnung, dass das Zielfoto Klarheit bringen könnte, welche der beiden Athletinnen den Rumpf weiter vorne hatte, zerschlug sich.

Für einmal sorgt der dritte Platz für Aufregung. Bei den US-Trials in Eugene geht es um die Startplätze für die 100-Meter-Läuferinnen. Carmelita Jeter gewinnt das Rennen vor Tianna Madison. Beide gehen somit in London an den Start. Auf den dritten Platz kommen Allyson Felix und Jeneba Tarmoh.

Nun gibt es drei Möglichkeiten: Felix und Tarmoh treten erneut gegeneinander an oder eine der beiden Frauen verzichtet auf den Start bei den Olympischen Spielen. Können sich die beiden nicht einigen, kommt es zum Münzwürf. Noch ist offen, wie die Situation geklärt werden soll.

Die Trials im Bundesstaat Oregon dauern noch bis am 1. Juli. Es wird davon ausgegangen, dass das Rematch an diesem Tag stattfinden soll, wenn sich die beiden Athletinnen einigen können.

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