Das Team von Bruno Mayer bei der Millimeterarbeit im Letzigrund-Stadion.

Keystone-SDA

Leichtathletik
Weltklasse Zürich: Gibt es auf der Sprint-Bahn einen Weltrekord, hat er ein mulmiges Gefühl

Am Mittwoch startet das Leichtathletik-Meeting in Zürich. Bruno Mayer ist verantwortlich für die Markierung der Laufbahnen im Letzigrund-Stadion. Im Video sagt er, was dabei alles beachtet werden muss und weshalb er trotz aller Genauigkeit immer ein mulmiges Gefühl hat.

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Wenn am Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich auf der Bahn Weltrekorde gelaufen werden, hat Bruno Mayer ein mulmiges Gefühl. Er hat die Markierungen der nigelnagelneuen Bahn Ende Juli gezeichnet. «Vielleicht ist sie zu kurz», denke er dann, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA im Video sagt. Aber er weiss auch: Die anderen 25'000 Menschen im Stadion haben keine solchen Gedanken. «Die freuen sich einfach.»

Die Laufbahn wird als «Class 1»-Bahn zertifiziert. «Da muss alles sehr genau sein. Im Radius muss innerhalb eines halben Zentimeter gearbeitet werden», sagt Mayer. Ein zertifizierter Geometer hat die fertige Bahn kontrolliert und das Protokoll dem Leichtathletik-Weltverband geschickt, welches die Zertifikate vergibt.

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