«Ich würde gerne einen Tag mit Iouri Podladtchikov tauschen. Er ist ein cooler Typ. Einer auch, der völlig anders funktioniert als ich selbst. Dann wüsste ich, was in so einem Kopf alles so abgeht. Seit ich vor sechs Jahren nach Lyon wechselte, bin ich nicht mehr Snowboard gefahren. Ein wenig vermisse ich es schon. Auch deshalb fände ich es sehr cool, einmal Iouri zu sein. Mit seinem Talent auf dem Brett zu stehen, das wäre wunderbar. Alles Wahnsinnige und Wahnwitzige sieht einfach aus. Um am Abend des Wettkampfs als Belohnung eine kleine Party, auch dagegen hätte ich nichts einzuwenden. In meinem Vertrag als Fussballerin ist Wintersport zwar nicht explizit untersagt, aber wir sind angehalten, sämtliches Verletzungsrisiko zu vermeiden. Deshalb verzichte ich aus Selbstschutz aufs Boarden. Wenn ich den Trainer anrufen müsste, um ihm zu sagen: "Ich habe mich beim Snowboarden verletzt", das wäre nicht sehr angenehm. Zuallererst kam ich auf Skis mit dem Wintersport in Berührung. Aber als Zehnjährige wechselte ich aufs Snowboard – wie so viele Jugendliche zu dieser Zeit.»