Eishockeyspielerin

In Schweden ein Eishockeystar: Nun gibt es ein Doku-Kurzfilm über Lara Stalder

Lara Stalder im August 2020 auf der Terrasse des Château Gütsch.

Lara Stalder im August 2020 auf der Terrasse des Château Gütsch.

Die Luzernerin Lara Stalder ist Topskorerin der schwedischen Liga. In einem Kurzfilm sagt sie, was es braucht, um Erfolg zu haben.

Den Pokal der besten Spielerin der höchsten schwedischen Liga hat Lara Stalder (Bild) bereits, sie gewann diesen nach Ablauf der letzten Saison. Die Stadtluzernernerin spielt nun die zweite Saison bei Brynäs IF, und die Skorerzahlen der 26-Jährigen schiessen bereits wieder an die Decke. 27 Spiele, 24 Tore und 43 Assists: Das sind fast 2,5 Punkte pro Spiel. Sie ist drauf und dran, ihre Marke der vergangenen Spielzeit von 79 Skorerpunkten zu pulverisieren – noch sind neun Spiele in der Qualifikation zu bestreiten. Brynäs ist mit 67 Punkten erster Verfolger von Leader Lulea (70). Das Team aus Gävle schied in den letzten Playoffs im Halbfinal aus. Stalders Ziel ist es, mit diesem Team nun den Titel zu holen.

Valentin Studerus, ein Filmemacher aus Zug, hat ein Dokumentarfilm mit ihr gedreht – oder besser gesagt: einen Ultrakurzfilm. «The mind behind» (Die Persönlichkeit dahinter) dauert viereinhalb Minuten. Das Kurzporträt der ausserordentlichen Sportlerin entstand kurz vor Ende des abgelaufenen Jahres. Ziel dieser Kurzdoku war es aufzuzeigen, was es braucht, in dieser Sportart zur absoluten Spitze zu gehören. «Mein Ziel war es, Aufmerksamkeit für Lara Stalder, aber auch für Frauenhockey im Allgemeinen zu generieren. Mit einem Film der keine Vorurteile aufgreift, sondern einfach authentisch die Spielerin darstellt», erklärt Studerus. «Ich suche nie nach Ausreden, sondern will am Ende des Tages die Beste sein», sagt Stalder zu Beginn des Filmes. Nie aufgeben, Niederlagen mehr hassen als Siege lieben: Das ist die Einstellung eines richtigen Champions. (reb)

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