Roman Josi, wie fühlen Sie sich nach dem langen Flug?

Gut. Ich konnte im Flugzeug ein wenig schlafen. Auch sonst bin ich gesund.

Und wie sieht es mental aus nach bitteren Out in den NHL-Playoffs gegen die Winnipeg Jets?

Das Ausscheiden war schon sehr frustrierend. Vor allem nach der sehr guten Qualifikation mit den Nashville Predators. Entsprechend waren unsere Erwartungen sehr hoch. Aber man muss auch sagen, dass wir gegen einen sehr starken Gegner verloren haben.

Die Schweizer Nationalmannschaft ist natürlich froh, dass sie hierher nach Kopenhagen gekommen sind. War es für Sie immer klar, dass sie zum WM-Team stossen werden im Falle eines Playoff-Outs?

Es wurde erst ein Thema für mich, als wir mit Nashville ausgeschieden sind. Während der Playoffs fokussiert man sich hundertprozentig auf das laufende Geschehen und hofft, dass man so weit wie möglich kommt. Am Tag nach dem Ausscheiden habe ich mich dann aber schnell entschieden. Ich habe immer betont, dass ich gerne für die Schweizer Nationalmannschaft spiele. Es ist eine grosse Ehre für mich.

Haben Sie mitbekommen, wie die Schweizer bisher an der WM aufgetreten sind?

Ja. Ich habe nicht jedes Spiel gesehen, aber ab und zu mal reingeschaut. Die Jungs spielen extrem gut. Es macht grossen Spass, zuzuschauen. Und man merkt, dass die Team-Chemie sehr gut ist. Ich freue mich, ein Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen.

Wenn man hier in Kopenhagen mit den Schweizer Fans redet, dann sind die Erwartungen an Roman Josi sehr hoch. Was können Sie dieser Mannschaft bringen?

Ich versuche, meine Stärken einzubringen und die Rolle auszufüllen, die mir Nationaltrainer Patrick Fischer zuteilt. Ich hoffe, dass ich mich so schnell wie möglich ins Team integrieren kann.

Wie schwierig ist die Umstellungen von den NHL-Playoffs auf die WM mit den grösseren Eisfeldern, mit neuem Team und neuen Zielen?

Das ist kein Problem. Ich kenne die meisten Mitspieler sehr gut von früher. Ich bin auf jeden Fall extrem motiviert.