Für Matthias Bachmann ist der Marathon der «Höhepunkt des Laufjahres»

Matthias Bachmann hat keinen Marathon in Luzern verpasst. Das Rennen ist für den passionierten Läufer mit vielen Emotionen verbunden.

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Matthias Bachmann beim Training an den Gestaden des Vierwaldstättersees. (Bild: PD)

Matthias Bachmann beim Training an den Gestaden des Vierwaldstättersees. (Bild: PD)

Matthias Bachmann, warum nehmen Sie immer wieder am Swiss CityMarathon teil?

Ich wohne in der Stadt Luzern. Das Heimrennen ist gleichzeitig der Höhepunkt und Abschluss meines Laufjahres. Über die strenge Weihnachtszeit soll und darf sich dann mein Körper von den jeweils vier Marathons pro Jahr erholen.

Was zeichnet den SwissCityMara­thon aus?

Ich habe bis zum heutigen Zeitpunkt 44 Marathon- und Ultra-Rennen zu Ende gelaufen. Der Marathon in Luzern ist für mich immer mit sehr vielen Emotionen verbunden. Unter anderem durch Laufkollegen auf der Strecke sowie Freunde und meine Familie am Strassenrand, die mich anfeuern. Mit dem rosafarbenen Bachmann-Laufshirt werde ich sofort erkannt (lacht). Gleichzeitig wird meine Trainingsstrecke zur unvergleichlichen «Partymeile». Elf Mal war ich am Start in Luzern und elf Mal konnte ich die Ziellinie überqueren. Für dieses unbeschreibliche Glücksgefühl bin ich dankbar, und das macht auf eine Art süchtig.

Was unterscheidet den Luzern-Marathon von anderen Laufveranstaltungen?

Die Stimmung würde ich als feurig und genial bezeichnen. Die vielen Zuschauer, welche tatkräftig die Läuferschar anfeuern, und Bands am Strassenrand habe ich bis anhin nur in Luzern auf diese Art erlebt.

Was bedeutet Ihnen das Laufen?

Es ist seit 20 Jahren meine Passion. Ich belohne und motiviere mich mit Rennveranstaltungen ab 42 km aufwärts. Joggen ist für mich im Alltag eine Art «Oase», ein Ausgleich, den ich sehr geniesse und schätze. Es ist spannend, bei einem Rennen den Willen aufzubauen, die persönlichen Grenzen zu überschreiten und dabei auch den eigenen Horizont zu erweitern.

Wie haben Sie den Wandel der Veranstaltung in Luzern erlebt?

Die Organisatoren haben es fertiggebracht, dass das Lauffieber die ganze Stadt und Region packt. Man spürt die Liebe zum Detail, die Freude bei allen Beteiligten sowie die einmalige Stimmung.

Was erhoffen Sie sich in Zukunft vom SwissCityMarathon?

Dass er weiterhin viel Sympathie und Verständnis in der Bevölkerung geniesst und immer wieder neue Läuferinnen und Läufer motivieren kann. Persönlich erhoffe ich mir, den 20. SwissCityMarathon noch bestreiten zu dürfen.

Hinweis: Laufblog von Matthias Bachmann: www.confiserie.ch/marathon

Informationen zum Marathon

Startnummernausgabe
Die Startnummer erhalten Sie an der Startnummernausgabe gegen Vorweisung der Anmelde-/Zahlungsbestätigung oder der Startkarte.
Freitag, 26. Oktober: 16.00–20.00 im Hotel Schweizerhof Luzern Samstag 27. Oktober: 10.00–17.00 im Hotel Schweizerhof Luzern Sonntag, 28. Oktober: 06.30–08.30 im Coronadosaal des  Verkehrshauses im 2. Obergeschoss
Startzeiten
Ab 09.00 bis 09.30 Uhr in diversen Startblöcken. Bitte wählen Sie den Startblock Ihrer entsprechenden Laufzeit und finden Sie sich am Marathontag selbstständig im markierten Block ein.

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