Wer sich nur dafür interessiert, wer am Ende den neuen Meisterpokal in die Höhe stemmt, der kann die Rückrunde mit einem Auge verfolgen: Ein Meister, der nicht FC Basel heisst, wäre eine Sensation. Nach sechs Titeln in Serie hat sich die Fussballschweiz mit der unantastbaren Vormacht der Basler arrangiert – viel mehr interessiert, was sonst so läuft bei den Vereinen.
Und wer etwas genauer hinschaut, kommt zum Schluss: Es läuft ziemlich viel! In der Winterpause hat die Super League neue Attraktionen in Form von hochkarätigen Spielern dazugewonnen, es bahnen sich Grabenkämpfe und lukrative Transfers an, andernorts wird kräftig an einer goldenen Zukunft gebastelt – und auch in dieser Saison hängt über einem Verein das Damoklesschwert, pleitezugehen. Noch sechsmal schlafen, dann hat uns auch hierzulande der Fussball wieder – schön!

Das 25-Millionen-Angebot aus Wolfsburg haben die FCB-Verantwortlichen eiskalt abgelehnt. Weil sie Embolo brauchen, um den Traum vom Europa-League-Final im eigenen Stadion zu realisieren. Und weil Präsident Heusler und Sportdirektor Heitz wissen: Embolos Marktwert wird in der Rückrunde weiter steigen, beim Einzug in den Europa-League-Final sogar explodieren. Im Sommer werden die englischen Vereine auf dem Transfermarkt mit der ganz grossen Kelle anrühren und auch das 18-jährige Sturmjuwel ins Visier nehmen. Geld spielt keine Rolle – und Embolo kann sich einen Wechsel in die Premier League gut vorstellen. Die Folge: Unter 35 Millionen Franken wird Embolo im Sommer nicht zu haben sein. Zuzüge: Fransson (Norrköping/SWE), Sporar (Olimpija Ljubljana/SLO), Steffen (YB).Abgänge: Albian Ajeti (Augsburg/GER), Elneny (Arsenal/ENG), Ivanov (?), Kakitani (Cerezo Osaka/JAP), Kuzmanovic (Udinese/ITA), Salvi (Lugano).

FC Basel: Embolo wird nicht unter 35 Millionen Franken verkauft

Das 25-Millionen-Angebot aus Wolfsburg haben die FCB-Verantwortlichen eiskalt abgelehnt. Weil sie Embolo brauchen, um den Traum vom Europa-League-Final im eigenen Stadion zu realisieren. Und weil Präsident Heusler und Sportdirektor Heitz wissen: Embolos Marktwert wird in der Rückrunde weiter steigen, beim Einzug in den Europa-League-Final sogar explodieren. Im Sommer werden die englischen Vereine auf dem Transfermarkt mit der ganz grossen Kelle anrühren und auch das 18-jährige Sturmjuwel ins Visier nehmen. Geld spielt keine Rolle – und Embolo kann sich einen Wechsel in die Premier League gut vorstellen. Die Folge: Unter 35 Millionen Franken wird Embolo im Sommer nicht zu haben sein. Zuzüge: Fransson (Norrköping/SWE), Sporar (Olimpija Ljubljana/SLO), Steffen (YB).Abgänge: Albian Ajeti (Augsburg/GER), Elneny (Arsenal/ENG), Ivanov (?), Kakitani (Cerezo Osaka/JAP), Kuzmanovic (Udinese/ITA), Salvi (Lugano).

Natürlich, die Fakten der vergangenen Saison haben zuerst einmal für Vero Salatic gesprochen. Mit ihm lagen die Grasshoppers nach der Vorrunde vier Punkte vor dem FC Sion, nachdem er im Winter aber zu den Wallisern transferiert worden war, rangierten diese am Ende zwei Zähler vor GC. Dennoch weint bei GC längst keiner mehr dem langjährigen Captain eine Träne nach. Der Zürcher Klub, der im Frühjahr nach der Trennung von Sportchef Axel Thoma noch einmal kräftig durchgeschüttelt worden war, imponiert in dieser Saison mit dem überragenden Salatic-Ersatz Kim Källström nicht nur sportlich, sondern mit Harmonie und Ruhe. Was zu einem guten Teil auch daran liegt, dass Salatic mit seinen Machtspielen nicht mehr das Klima vergiften kann. Zuzüge: Music (Travnik/BOS), Senderos (Aston Villa/ENG), Tabakovic (Young Boys).Abgänge: Ravet (Young Boys).

Grasshoppers Zürich: Salatics Abgang war die Basis für den Aufschwung

Natürlich, die Fakten der vergangenen Saison haben zuerst einmal für Vero Salatic gesprochen. Mit ihm lagen die Grasshoppers nach der Vorrunde vier Punkte vor dem FC Sion, nachdem er im Winter aber zu den Wallisern transferiert worden war, rangierten diese am Ende zwei Zähler vor GC. Dennoch weint bei GC längst keiner mehr dem langjährigen Captain eine Träne nach. Der Zürcher Klub, der im Frühjahr nach der Trennung von Sportchef Axel Thoma noch einmal kräftig durchgeschüttelt worden war, imponiert in dieser Saison mit dem überragenden Salatic-Ersatz Kim Källström nicht nur sportlich, sondern mit Harmonie und Ruhe. Was zu einem guten Teil auch daran liegt, dass Salatic mit seinen Machtspielen nicht mehr das Klima vergiften kann. Zuzüge: Music (Travnik/BOS), Senderos (Aston Villa/ENG), Tabakovic (Young Boys).Abgänge: Ravet (Young Boys).

Renato Steffen war sichsicher gewesen, den skeptischen Basler Anhang schon bald davon überzeugen zu können, welch guten Spieler und tollen Typen der FCB mit ihm bekommen hat. Doch schon im ersten Spiel gegen Luzern flog der Stürmer nach zwei eindeutigen Schwalben mit Gelb-Rot vom Platz und ermöglichte den Gästen in Überzahl den Sieg. Und der Wind wehte noch rauer in Steffens Gesicht, als er sich im Training nach einem Rencontre mit Taulant Xhaka anlegte und diesem eine Ohrfeige verpasste. Verunsichert und beim Trainer, den Teamkollegen und den Fans untendurch, brachte Steffen kein Bein vors andere und flehte im April YB-Sportchef Fredy Bickel an, ihn im Sommer doch bitte, bitte nach Bern zurückzuholen. Zuzüge: Kololli (Biel), Ravet (Grasshoppers), Zulechner (Austria Wien/AUT).Abgänge: Gonzalez (U21), Steffen (Basel), Tabakovic (Grasshoppers).

Young Boys: Steffen bettelt auf Knien um eine Rückkehr zu YB

Renato Steffen war sichsicher gewesen, den skeptischen Basler Anhang schon bald davon überzeugen zu können, welch guten Spieler und tollen Typen der FCB mit ihm bekommen hat. Doch schon im ersten Spiel gegen Luzern flog der Stürmer nach zwei eindeutigen Schwalben mit Gelb-Rot vom Platz und ermöglichte den Gästen in Überzahl den Sieg. Und der Wind wehte noch rauer in Steffens Gesicht, als er sich im Training nach einem Rencontre mit Taulant Xhaka anlegte und diesem eine Ohrfeige verpasste. Verunsichert und beim Trainer, den Teamkollegen und den Fans untendurch, brachte Steffen kein Bein vors andere und flehte im April YB-Sportchef Fredy Bickel an, ihn im Sommer doch bitte, bitte nach Bern zurückzuholen. Zuzüge: Kololli (Biel), Ravet (Grasshoppers), Zulechner (Austria Wien/AUT).Abgänge: Gonzalez (U21), Steffen (Basel), Tabakovic (Grasshoppers).

Cheftrainer und Assistent – das sollte passen wie der Deckel auf den Topf. In Luzern ist dies anders: Chef Markus Babbel und Assistent Roland Vrabec trennt ein tiefer Graben: Vrabec sei der Hauptgrund für die erfolgreiche Hinrunde des Tabellenvierten. Das sagt Rolf Fringer, der Ex-Sportchef, der Vrabec zum Chef machen wollte und deshalb abgesägt wurde. Abgesägt von Präsident Ruedi Stäger, der sich im Glanz des ehemaligen Europameisters und Weltklasse-Verteidigers Babbel sonnt. Der wiederum, so hört man, überlasse die Arbeit mehrheitlich seinem Assistenten, nehme die Gratulationen für den sportlichen Erfolg aber sehr gerne entgegen. Alphatier Babbel und Ehrgeizling Vrabec – das wird nicht lange gut gehen. Zuzüge: Frey (Lille/FRA), Neumayr (Vaduz), Christian Schneuwly (Zürich).Abgänge: Freuler (Atalanta/ITA), Lezcano (Ingolstadt/GER).

FC Luzern: Zerreissprobe führt zum Absturz in der Tabelle

Cheftrainer und Assistent – das sollte passen wie der Deckel auf den Topf. In Luzern ist dies anders: Chef Markus Babbel und Assistent Roland Vrabec trennt ein tiefer Graben: Vrabec sei der Hauptgrund für die erfolgreiche Hinrunde des Tabellenvierten. Das sagt Rolf Fringer, der Ex-Sportchef, der Vrabec zum Chef machen wollte und deshalb abgesägt wurde. Abgesägt von Präsident Ruedi Stäger, der sich im Glanz des ehemaligen Europameisters und Weltklasse-Verteidigers Babbel sonnt. Der wiederum, so hört man, überlasse die Arbeit mehrheitlich seinem Assistenten, nehme die Gratulationen für den sportlichen Erfolg aber sehr gerne entgegen. Alphatier Babbel und Ehrgeizling Vrabec – das wird nicht lange gut gehen. Zuzüge: Frey (Lille/FRA), Neumayr (Vaduz), Christian Schneuwly (Zürich).Abgänge: Freuler (Atalanta/ITA), Lezcano (Ingolstadt/GER).

Das Gaudino-Fieber hat die ganze Ostschweiz erfasst: Wer von Bayern München zum FC St. Gallen wechselt, von dem werden Wunderdinge erwartet – das Alter spielt dabei keine Rolle (Gaudino ist 19). Nur: Passt der feingliedrige, technisch brillante Teenager mit den grossen Passqualitäten überhaupt in die AFG-Arena? Dort lässt Trainer Joe Zinnbauer Kraftfussball spielen – die Physis steht an erster, die Ballfertigkeit an zweiter Stelle. Gaudino muss also nicht nur dem Qualitätssiegel «Bayern München» gerecht werden, sondern auch sein Spiel umstellen. Eine grosse, vielleicht zu grosse Bürde für einen 19-Jährigen. Beim FC Barcelona wäre die Konkurrenz zwar grösser, die Anpassung aber um ein Vielfaches einfacher als in St. Gallen. Zuzüge: Gaudino (Bayern München B/GER), Hanin (Strömsgodset/NOR).Abgänge: Everton Luiz (Partizan Belgrad/SER), Gotal (Yeni Malatyaspor/TUR).

FC St. Gallen: Gaudino: Besser Barcelona als in der Ostschweiz

Das Gaudino-Fieber hat die ganze Ostschweiz erfasst: Wer von Bayern München zum FC St. Gallen wechselt, von dem werden Wunderdinge erwartet – das Alter spielt dabei keine Rolle (Gaudino ist 19). Nur: Passt der feingliedrige, technisch brillante Teenager mit den grossen Passqualitäten überhaupt in die AFG-Arena? Dort lässt Trainer Joe Zinnbauer Kraftfussball spielen – die Physis steht an erster, die Ballfertigkeit an zweiter Stelle. Gaudino muss also nicht nur dem Qualitätssiegel «Bayern München» gerecht werden, sondern auch sein Spiel umstellen. Eine grosse, vielleicht zu grosse Bürde für einen 19-Jährigen. Beim FC Barcelona wäre die Konkurrenz zwar grösser, die Anpassung aber um ein Vielfaches einfacher als in St. Gallen. Zuzüge: Gaudino (Bayern München B/GER), Hanin (Strömsgodset/NOR).Abgänge: Everton Luiz (Partizan Belgrad/SER), Gotal (Yeni Malatyaspor/TUR).

Den 2. März haben sich im Wallis alle im Kalender dick angestrichen. An diesem Mittwoch tritt der FC Sion im Tourbillon im Halbfinal des Schweizer Cups gegen den FC Zürich an. Weil er in der Super League nur halb so viele Punkte wie Leader Basel aufweist und der Meisterexpress damit längst abgefahren ist, konzentriert er sich halt wieder einmal ganz auf seinen Lieblingswettbewerb, den Cup. So überrascht es niemanden, dass Sion Ende Mai im Letzigrund in seinem 14. Final zum 14. Mal Cupsieger wird. Doch so richtig freuen können sich die Menschen im Rhonetal nicht. Vier Tage zuvor nämlich sind die Walliser in der Meisterschaft abgestiegen, weil sie in ihrem Cupfieber vergessen hatten, dass es ja auch noch die Super League gibt. Der FC Luzern von 1992 lässt grüssen. Zuzüge: Cmelik (Zilina/SVK), Itaperuna (Jiangxi Liansheng/CHI), Mervó (Györi/HUN).Abgänge: Keine.

FC Sion: 14. Cupfinal, 14. Titel – alles andere ist Beilage

Den 2. März haben sich im Wallis alle im Kalender dick angestrichen. An diesem Mittwoch tritt der FC Sion im Tourbillon im Halbfinal des Schweizer Cups gegen den FC Zürich an. Weil er in der Super League nur halb so viele Punkte wie Leader Basel aufweist und der Meisterexpress damit längst abgefahren ist, konzentriert er sich halt wieder einmal ganz auf seinen Lieblingswettbewerb, den Cup. So überrascht es niemanden, dass Sion Ende Mai im Letzigrund in seinem 14. Final zum 14. Mal Cupsieger wird. Doch so richtig freuen können sich die Menschen im Rhonetal nicht. Vier Tage zuvor nämlich sind die Walliser in der Meisterschaft abgestiegen, weil sie in ihrem Cupfieber vergessen hatten, dass es ja auch noch die Super League gibt. Der FC Luzern von 1992 lässt grüssen. Zuzüge: Cmelik (Zilina/SVK), Itaperuna (Jiangxi Liansheng/CHI), Mervó (Györi/HUN).Abgänge: Keine.

Der Liechtensteiner Nationalspieler Sandro Wieser hat nach seinem Abgang vom FCB schwere Zeiten durchgemacht. In der Bundesliga gescheitert, bei Ried lange verletzt und als Aarauer mit dem Foul gegen Yapi zum Buhmann der Fussballnation geworden, hat er nun in Thun endlich ein Umfeld gefunden, das ihm hilft, seine Karriere neu zu lancieren. Nach einer ansprechenden Vorrunde wird er sich in diesem Frühjahr nun zum grossen Leader aufschwingen, weil Trainer Jeff Saibene ihn konditionell so richtig fit gemacht hat und der 23-Jährige vor Selbstvertrauen strotzt. Mit seiner Schusskraft wird er zum Schrecken aller Torhüter und damit die Verantwortlichen des FC Basel derart beindrucken, dass diese den verlorenen Sohn in den St. Jakob-Park zurückholen. Zuzüge: Keine.Abgänge: Frontino (FC Schaffhausen), Zino (Hapoel Tel Aviv/ISR).

FC Thun: Wieser geht im Sommer zurück zum FCB

Der Liechtensteiner Nationalspieler Sandro Wieser hat nach seinem Abgang vom FCB schwere Zeiten durchgemacht. In der Bundesliga gescheitert, bei Ried lange verletzt und als Aarauer mit dem Foul gegen Yapi zum Buhmann der Fussballnation geworden, hat er nun in Thun endlich ein Umfeld gefunden, das ihm hilft, seine Karriere neu zu lancieren. Nach einer ansprechenden Vorrunde wird er sich in diesem Frühjahr nun zum grossen Leader aufschwingen, weil Trainer Jeff Saibene ihn konditionell so richtig fit gemacht hat und der 23-Jährige vor Selbstvertrauen strotzt. Mit seiner Schusskraft wird er zum Schrecken aller Torhüter und damit die Verantwortlichen des FC Basel derart beindrucken, dass diese den verlorenen Sohn in den St. Jakob-Park zurückholen. Zuzüge: Keine.Abgänge: Frontino (FC Schaffhausen), Zino (Hapoel Tel Aviv/ISR).

Im Tessin hatten die Experten dem FC Lugano vor Saisonbeginn nicht viel Kredit gegeben: Zu schwach für die Super League! Selbst wenn im Cornaredo mit Zdenek Zeman nun ein Altstar der Trainergilde am Ruder war. Doch der Aufsteiger spielte einen sehr ansehnlichen Offensivfussball und holte Punkte. Wenn es im Abstiegskampf im Frühjahr nun aber um alles geht, sind andere Tugenden gefragt. Weil Zeman jedoch nicht von seiner Philosophie abweicht, werden die auch finanziell von grossen Problemen geplagten Tessiner auf direktem Weg dem Abstieg entgegensteuern. Grund genug für den hitzköpfigen Präsidenten Angelo Renzetti, am 27. Spieltag die Reissleine zu ziehen, Zeman zu feuern und Aufstiegstrainer Livio Bordoli zu installieren. Zuzüge: Alioski (Schaffhausen), Malvino (Club Nacional/URU), Rossi (Spezia/ITA), Salvi (Basel).Abgänge: Josipovic (Aarau), Mastalli (?), Rossini (Aarau), Russo (Aarau).

FC Lugano: Das Pulverfass explodiert noch in der Rückrunde

Im Tessin hatten die Experten dem FC Lugano vor Saisonbeginn nicht viel Kredit gegeben: Zu schwach für die Super League! Selbst wenn im Cornaredo mit Zdenek Zeman nun ein Altstar der Trainergilde am Ruder war. Doch der Aufsteiger spielte einen sehr ansehnlichen Offensivfussball und holte Punkte. Wenn es im Abstiegskampf im Frühjahr nun aber um alles geht, sind andere Tugenden gefragt. Weil Zeman jedoch nicht von seiner Philosophie abweicht, werden die auch finanziell von grossen Problemen geplagten Tessiner auf direktem Weg dem Abstieg entgegensteuern. Grund genug für den hitzköpfigen Präsidenten Angelo Renzetti, am 27. Spieltag die Reissleine zu ziehen, Zeman zu feuern und Aufstiegstrainer Livio Bordoli zu installieren. Zuzüge: Alioski (Schaffhausen), Malvino (Club Nacional/URU), Rossi (Spezia/ITA), Salvi (Basel).Abgänge: Josipovic (Aarau), Mastalli (?), Rossini (Aarau), Russo (Aarau).

105! So viele Minuten hat Alexander Kerschakow im Jahr 2015 gespielt. Und ausgerechnet der 33-jährige Russe soll nun den FCZ aus den Tiefen der Tabelle schiessen – die anderen Stürmer mussten oder wollten gehen. Wir sagen: Funktioniert nicht! Vielleicht weiss das auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa und er hat mit Kerschakow andere Dinge vor: Der Russe soll noch während der Rückrunde von Canepa das Amt des Sportchefs übernehmen und den FCZ auf eine neue goldene Ära vorbereiten. Kerschakows Referenzen: Er nutzte seine spielfreie Zeit, um verschiedenen Sportchefs über die Schulter zu schauen. Zu wenig? Egal, Fachkompetenz wird in Canepas Augen sowieso überbewertet. Zuzüge: Dominguez (U21), Kerschakow (Zenit/RUS), Koné (Dakar Sacré-Cœur/SEN), Sanchez (Santa Fe/ARG).Abgänge: Chermiti (?), Chiumiento (?), Di Gregorio (?), Djimsiti (Atalanta/ITA), Gavranovic (Rijeka/CRO), Sadiku (Vaduz), Christian Schneuwly (Luzern).

FC Zürich: Alexander Kerschakow – eine Investition für die Zukunft

105! So viele Minuten hat Alexander Kerschakow im Jahr 2015 gespielt. Und ausgerechnet der 33-jährige Russe soll nun den FCZ aus den Tiefen der Tabelle schiessen – die anderen Stürmer mussten oder wollten gehen. Wir sagen: Funktioniert nicht! Vielleicht weiss das auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa und er hat mit Kerschakow andere Dinge vor: Der Russe soll noch während der Rückrunde von Canepa das Amt des Sportchefs übernehmen und den FCZ auf eine neue goldene Ära vorbereiten. Kerschakows Referenzen: Er nutzte seine spielfreie Zeit, um verschiedenen Sportchefs über die Schulter zu schauen. Zu wenig? Egal, Fachkompetenz wird in Canepas Augen sowieso überbewertet. Zuzüge: Dominguez (U21), Kerschakow (Zenit/RUS), Koné (Dakar Sacré-Cœur/SEN), Sanchez (Santa Fe/ARG).Abgänge: Chermiti (?), Chiumiento (?), Di Gregorio (?), Djimsiti (Atalanta/ITA), Gavranovic (Rijeka/CRO), Sadiku (Vaduz), Christian Schneuwly (Luzern).

Der FC Vaduz war in der Hinrunde das Team mit der schlechtesten Offensive (17 Tore in 18 Spielen). Und nun hat in der Winterpause ausgerechnet Markus Neumayr das Ländle verlassen: Der Deutsche war bester Torschütze, der beste Vorbereiter, der Ideengeber, Charakterkopf und der Captain – Vaduz hat sein Herz verloren: Ohne Neumayr, den es ins sportlich und finanziell attraktivere Luzern zog, muss sich die Mannschaft neu erfinden – und das mitten im Abstiegskampf. Mit Sadiku wurde zwar ein Stürmer mit Knipser-Qualitäten geholt, aber wer soll ihn nach Neumayrs Abgang mit Vorlagen füttern? Costanzo jedenfalls schafft dies nicht. Bis ihm am letzten Spieltag gegen den FCZ der einzige Assist gelingt und Burgmeier das Siegtor schiesst – Sion steigt ab. Zuzüge: Sadiku (FC Zürich).Abgänge: Albrecht (St. Gallen U21), Neumayr (Luzern), Pergl (Locarno).

FC Vaduz: Der Verlust von Neumayr ist nicht stemmbar – fast nicht

Der FC Vaduz war in der Hinrunde das Team mit der schlechtesten Offensive (17 Tore in 18 Spielen). Und nun hat in der Winterpause ausgerechnet Markus Neumayr das Ländle verlassen: Der Deutsche war bester Torschütze, der beste Vorbereiter, der Ideengeber, Charakterkopf und der Captain – Vaduz hat sein Herz verloren: Ohne Neumayr, den es ins sportlich und finanziell attraktivere Luzern zog, muss sich die Mannschaft neu erfinden – und das mitten im Abstiegskampf. Mit Sadiku wurde zwar ein Stürmer mit Knipser-Qualitäten geholt, aber wer soll ihn nach Neumayrs Abgang mit Vorlagen füttern? Costanzo jedenfalls schafft dies nicht. Bis ihm am letzten Spieltag gegen den FCZ der einzige Assist gelingt und Burgmeier das Siegtor schiesst – Sion steigt ab. Zuzüge: Sadiku (FC Zürich).Abgänge: Albrecht (St. Gallen U21), Neumayr (Luzern), Pergl (Locarno).