Dass sich ein Land wie die Schweiz frühzeitig für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien qualifziert ist bemerkenswert. Das weiss auch Trainer Ottmar Hitzfeld. Nach dem Spiel war er dann auch voll des Lobes für sein Team. «Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen», so der Coach im SRF-Interview nach dem Spiel. Doch Hitzfeld bleibt gelassen. «Wir hatten auch das Glück des Tüchtigen», meint er im Rückblick auf die heikle Szene vor Benaglios Kasten.

Hitzfeld hat die Schweizer Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren konsequent umgestaltet und neue Talente gefördert und integriert. «Es braucht junge Spieler mit Qualität», erklärt er. Die ehemalige U17-Generation habe bei diesem Umbruch tatkräftig mitgeholfen. Man müsse aber auch den Mut dazu haben und dieses Potenzial erkennen.

Nun will Hitzfeld erstmal die Auslosung im Dezember abwarten und im letzten Quali-Spiel gegen Slowenien mit seinem Team auch die Fans für ihre Unterstüzung mit gutem Fussball belohnen.

In Brasilien für Furore sorgen

«Es ist ein gewaltiges Gefühl für uns alle», beschreibt 1:0-Schütze Xherdan Shaqiri die Stimmung und blickt bereits auf das grosse Turnier im kommenden Jahr. Der Hunger für die WM ist sehr gross. Man hat gesehen, dass wir gut spielen können und auch in Brasilien für Furore sorgen können.

Auch Gelson Fernandes lobt seine Teamkollegen. «Die jungen Spieler haben ungalaublich viele Qualitäten. In Zukunft wird es noch besser»