Einzelkritik
WM-Einzelkritik: Valentin Stocker

Die Nati-Einzelkritik von Spiel zu Spiel von Mittelfeldspieler Valentin Stocker im Überblick

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Valentin Stocker

Valentin Stocker

Keystone

WM-Spiel gegen Honduras: ohne Note

Nicht eingesetzt.

WM-Spiel gegen Frankreich: ohne Note

Nicht eingesetzt.

WM-Spiel gegen Ecuador: Note 2,5

Beim FC Basel ist er ein Phänomen. Er macht aus keiner Chance mindestens ein Tor. Er ist dann am besten, wenn es wirklich zählt. Die Endphase der Meisterschaft war das beste Beispiel dafür. Im Nationalteam ist vieles anders. Weniger zielstrebig. Weniger zwingend. Weniger gefährlich in der Summe. Ist es, weil die Verantwortung nicht primär auf seinen Schultern liegt? Stocker ist einer, der den Druck braucht, Entscheidendes zu liefern. Sonst taucht er unter. Gestern waren wieder solche 45 Minuten. Ein Lob über den Verteidiger und ein Kopfball nach einem Corner sind zu wenig für seine Fähigkeiten. Sein Platz ist in höchster Gefahr. Zumal Konkurrent Mehmedi einen tollen Auftritt nach dem anderen zeigt.

Testspiel gegen Peru: Note 4

In Basel hat Stocker schon einige Positionen gespielt. Aber auf eine Idee kam nie ein Trainer - ihn als rechten Flügel zu nominieren. Anders als andere Linksfüsser (Shaqiri!) fühlt sich Stocker auch wirklich auf der linken Seite wohl. Es gibt keinen Grund, im Nationalteam daran etwas zu ändern. Was dabei herauskommt, falls Stocker doch rechts spielt, sah man in der ersten Halbzeit gegen Peru. Da war wenig Erbauliches dabei. Nach der Pause auf seiner angestammten linken Seite verbessert.

Testspiel gegen Jamaika: keine Bewertung

Die wenigen Minuten reichten, um der Schweizer Offensive noch einmal einen neuen Impuls zu verleihen.

Ausgangslage:

Immer dann am besten, wenn es wichtig ist. Hat sich den Stammplatz auf Kosten von Barnetta erkämpft. Ist sich beim FC Basel einen gewissen Status gewohnt. Dieser fehlt ihm in der Nati. Ist darum nicht immer gleich auffällig in Rot wie in Rot-Blau. Wird im Ausland weiter reifen.