Einzelkritik
WM-Einzelkritik: Steve von Bergen

Die Nati-Einzelkritik von Spiel zu Spiel von Verteidiger Steve von Bergen im Überblick

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Steve von Bergen.

Steve von Bergen.

Keystone

WM-Spiel gegen Frankreich: keine Note

Der Pechvogel scheidet bereits in der siebten Minute verletzt aus. Der Verdacht auf eine Hirnerschütterung scheint begründet. Seine Wunde unter dem Auge muss genäht werden. Was die Schweiz an von Bergen hat, erkennt der Zuschauer erst, wenn er einmal fehlt. Ohne ihn verwandelt sich die Abwehr zum Panikorchester. Steve von Bergen erleidet einen Bruch des linken Augenhöhlenbodens. Die WM ist für den Verteidiger zu Ende.

WM-Spiel gegen Ecuador: Note 4,5

Leute, die fast jedes Spiel von Steve von Bergen sehen, sagen: Mit ihm kannst du wahrscheinlich keinen WM-Viertelfinal gewinnen. Aber mit ihm kannst du auch fast nicht vorzeitig ausscheiden - vor allem in so einer (leichten) Gruppe. Das ist ziemlich treffend. Von Bergen spielt unauffällig. Er ist weniger am Spielaufbau beteiligt als sein Partner, das ist ebenfalls nicht neu. Aber wenn es darum geht, mit einem Sprint einen Eckball zu verhindern, oder ein Missverständnis zwischen Benaglio und Djourou auszubaden, dann ist er präsent.

Testspiel gegen Peru: Note 4,5

Der schnellste Abwehrspieler des Nationalteams. Stellt das wieder häufig unter Beweis. Verrichtet unspektakuläre, schnörkellose Arbeit. Fällt deswegen selten auf - aber wie bei einem Schiedsrichter ist das grundsätzlich kein schlechtes Zeichen. Als Absicherung für Rodriguez, der nicht gerade der Schnellste ist umso wertvoller.

Testspiel gegen Jamaika: keine Note

Nicht eingesetzt.

Ausgangslage:

Beim FCZ einst schneller als Keita - eigentlich unmöglich. Im Ausland zuletzt mit seinen Klubs immer abgestiegen. Hat als neuer YB-Patron eine Saison zwischen Grossartig und Haarsträubend erlebt. Überzeugte unter Hitzfeld sehr oft. Der einzige komplett gesunde Innenverteidiger.