Einzelkritik
WM-Einzelkritik: Philippe Senderos

Die Nati-Einzelkritik von Spiel zu Spiel von Verteidiger Philippe Senderos im Überblick

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Philippe Senderos fightet um den Ball.

Philippe Senderos fightet um den Ball.

Keystone

WM-Spiel gegen Frankreich: Note 2

Ersetzt in der 8. Minute den verletzten von Bergen. Manchmal ertappt man sich bei diesem Gedanken: „Immerhin passieren ihm keine so grausamen Fehler wie seinen Kollegen in der Verteidigung." Er ist verfrüht. Spätestens beim 0:4, als er den Ball verfehlt, ist die Gewissheit definitiv wieder da: Senderos ist nicht mehr der Senderos der WM 2006. Nicht mehr das gefürchtete Monster, das alles abräumt, was sich ihm in den Weg stellt. Schon gar nicht mit Djourou an seiner Seite. Hat eigentlich jemand Fabian Schär in Brasilien gesichtet?

WM-Spiel gegen Ecuador: keine Note

Nicht eingesetzt.

Testspiel gegen Peru: keine Note

Nicht eingesetzt.

Testspiel gegen Jamaika: Note 4

Eigentlich dürfte er das eine oder andere Kopfballduell mehr gewinnen gegen Stürmer aus Jamaika, die nicht gerade die Klasse eines Mario Mandzukic ausstrahlen. Egal. Immerhin solide Arbeit in der eigenen Hälfte. Weniger Fehler als Djourou. Kreativität bei der Spielauslösung verströmt er aber genauso wenig.

Ausgangslage:

Auf ewig bleibt uns die Wucht seines Kopfballtores gegen Südkorea in Erinnerung. Das Blut, das danach über sein Gesicht lief. Dieses Gesicht war Symbol für Schweizer Wille und Stärke zugleich. Leider kann er seine fussballerischen Defizite je länger je weniger kompensieren.