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WM bringt die Kids auf den Fussballplatz: Nun fehlt es an ehrenamtlichen Trainern

Die WM bereitet den Fussballvereinen regen Zulauf - das sorgt für Engpässe bei den Trainern. (Archiv)

Die WM bereitet den Fussballvereinen regen Zulauf - das sorgt für Engpässe bei den Trainern. (Archiv)

Bei der WM können Kinder die besten Fussballspieler der Welt tagtäglich am TV beobachten. Und wollen danach auch so gut werden, wie ihre Idole. Doch wer bildet die jungen Shaqiris und Götzes aus?

Die Fussball-WM findet alle vier Jahre statt. «Zum Glück nicht alle Jahre!», denken wohl einige Präsidenten kleinerer Fussballvereine.

Der WM-Boom sorgt dafür, dass nach der WM viele Kinder in den Fussballklub wollen. Für Nachwuchs ist gesorgt – so weit, so gut.

Doch das Problem dabei ist: Es fehlen die Trainer, die Ausbildner. Umso mehr Kinder, umso mehr Trainer braucht es.

Das Beispiel des FC Wallisellen zeigt, wie schwer die Suche nach Trainern vielen Vereinen, nicht nur Fussball- sondern auch anderen Sportvereinen, fällt.

Bei Wallisellen kommen auf über 400 Jugendliche Nachwuchsspieler etwa 70 Trainer, wobei ja wünschenswert wäre, pro Mannschaft zwei oder drei Trainer zu haben und nicht nur einen. Die Spanne wird immer grösser. 50 Prozent der Schweizer Sportvereine kämpfen mit Trainermangel.

Die potentiellen Trainer sind im Job beansprucht und wollen ihre Freizeit immer weniger ehrenamtlich als Trainer verbringen.

Neuster Lösungsansatz: Bekannte und Verwandte der Kinder sollen in die Ausbildung eingebunden werden. (rog)

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