Das Stadion tobt, als Michael Lang in der 89. Minute gegen Manchester United das 1:0-Siegtor für den FCB schiesst. Sofort fixiert er Marco Streller am Spielfeldrand. «Ich habe innerhalb von zehn Sekunden in Tausende Gesichter geschaut – Fans, Funktionäre, Mitspieler. Alle waren am Ausrasten», sagt ein sichtlich mit Adrenalin vollgepumpter Lang danach im Interview. Als er Streller sah, habe er gedacht: «Komm, geh zu ihm jubeln.» Schliesslich wisse dieser ja, wie es sich anfühle, gegen Manchester zu gewinnen.

Danach seien alle «wie Gestörte» auf die Jubelnden raufgesprungen, schildert Lang die emotionsgeladenen Szenen kurz nach dem Tor.

Bestes Beispiel ...

Bestes Beispiel ...

Auch Renato Steffen wurde unter der jubelnden Mannschaft begraben. «Irgendwann waren wir alle übereinander. Man konnte sich nicht mehr bewegen», sagt er lachend. «Pipi (Marco Streller, d. Red.) braucht, glaube ich, nun neue Hosen.»

Michael Lang: "Ich musste mein Trikot tauschen, weil Ibrahimovic meines wollte."

Beim Jubel habe Lang auch ein paar Kopfnüsse einstecken müssen. Aber das gehöre halt dazu, schmunzelt Lang. «Für so Emotionen lebt der Fussball.» (zam)

Bonus

So schön der ausgelassene Jubel der Mannschaft... Der Ausdruck absoluter Glückseligkeit auf Geoffroy Serey Dies Gesicht als er Torschütze Lang umarmt, ist unbezahlbar: