Burstreckys
Weil nur eine Halbzeit sehenswert ist, schlägt das FCB-Barometer nach dem 1:1 gegen YB mittelmässig aus

Das neue FCB-Konzept hat sich das Spektakel und die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben. Wir messen nach jedem Spiel, wie gut der FCB in den beiden Kategorien abschneidet.

Jakob Weber
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Mit dem Unentschieden gegen YB sinkt auch das Barometer

Mit dem Unentschieden gegen YB sinkt auch das Barometer

PETER SCHNEIDER

Unterhaltung

Vor dem Spiel ist die Spannung greifbar. Endlich wieder ein Spitzenkampf auf Augenhöhe. Der FC Basel sieht sich für einmal in der Position des Jägers. Alles ist angerichtet, doch die erste Hälfte nimmt allen dann sofort jegliche Vorfreude. Gemurkse und Gekrampfe. Beiden Teams gelingen selten mehr als drei Pässe hintereinander, die Nervosität ist unübersehbar. Erst im zweiten Durchgang ist das Spiel dann ein echter Spitzenkampf, mit Fouls, Chancen und Toren. Erst jubelt Basel, dann YB. Ein Happy End bleibt aus FCB- Sicht leider aus. Für diesen halben Thriller gibt es fünf «Burstreckys».

nordwestschweiz

Jugend

Mit Akanji und Petretta überzeugen nur zwei der jungen Wilden des FCB gegen YB. Beiden merkt man ihr Alter nicht an, beide spielen auch gegen den Leader souverän ihren Stiefel runter. Zwei «Burstreckys» für jeden. Die Offensive bleibt in dieser Saison inkonstant. Bua spielt nicht so, wie sich Trainer Wicky das vorgestellt hatte, und muss zur Pause raus. Ajeti reibt sich auf, kommt aber zu keiner Torchance und Oberlin geht nach der Pause zwar etwas motivierter zu Werke als Bua, doch richtig gut ist das, was er zeigt, dann auch nicht. Zwei «Burstrecky» für die Offensive, macht summa summarum fünf «Burstreckys» für Jugendlichkeit beim 1:1-Unentschieden gegen YB.

fcb-