Fussballverband
Wahl des SFV-Präsidenten – Peter Gilliéron steht vor vierter Amtszeit

Nur wenige Stunden nach der Wahl des FIFA-Präsidenten wählen auch die Delegierten des Schweizerischen Fussballverbandes ihren Chef. In Bern wird diese Wahl – von Amtsinhaber Gilliéron – am Samstagmorgen nahezu geräuschlos über die Bühne gehen.

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Der Präsident des Schweizerischen Fussballverbands und der Fifa-Präsident: Peter Gilliéron (r.) und Sepp Blatter (l.).

Der Präsident des Schweizerischen Fussballverbands und der Fifa-Präsident: Peter Gilliéron (r.) und Sepp Blatter (l.).

Keystone

Nur das Klatschen der Delegierten wird zu hören sein - als Zeichen, dass Peter Gilliéron per Akklamation im Amt bestätigt wird.

Der Berner Jurist tritt seine vierte Amtszeit an. Seit er sich im Juni 2009 in einer Kampfwahl gegen den früheren SBB-Chef Benedikt Weibel durchsetzte, ist es mit dem SFV weiter aufwärts gegangen. Unter Gilliéron hat sich die Schweizer Nationalmannschaft für die WM-Endrunden 2010 und 2014 in Südafrika beziehungsweise in Brasilien qualifiziert. Die Frauen-Auswahl nimmt im kommenden Monat erstmals an einer WM teil. Die U21-Nationalmannschaft stand im EM-Final (2011) und qualifizierte sich 2012 erstmals seit 84 Jahren für das olympische Fussball-Turnier.

Nicht nur dank den üppigen FIFA-Prämien für die WM-Teilnahmen steht der SFV finanziell auf sicherem Boden. Die aktuellen Sponsoring-Verträge sind so gut dotiert wie noch nie, fünf der letzten sechs Heimspiele des Nationalteams waren ausverkauft. Auch im Breitensport sind die Zahlen beeindruckend. Im Frauen-Fussball zum Beispiel ist die Zahl der lizenzierten Spielerinnen auf rund 25'000 angestiegen.

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