Seit dreizehn Spielen ist die Schweizer Nationalmannschaft nun bereits ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert vom 30. Mai 2012, als die Nati in einem Freundschaftsspiel gegen Rumänien mit 0:1 verlor. Die letzte Pflichtspiel-Niederlage liegt gar noch weiter zurück: Im Herbst vor zwei Jahren zog die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld in der EM-Qualifikation gegen Wales den Kürzeren.

Gegen Slowenien wollen Inler und Co. Ihre Ungeschlagenheit auf 14 Spiele ausbauen. Rekord – denn 13 Partien ohne Niederlage waren bisher das Maximum. Diese Serie gelang den Nati-Kicker unter Hitzfelds Vorgänger Köbi Kuhn. Zwischen dem 14. August 2004 und dem 12. November 2005 gingen sie nicht als Verlierer vom Platz.

Erst das damalige «Skandalspiel» in der EM-Barrage gegen die Türkei (2:4) bedeutete das Ende der Ungeschlagenheit. Wie auch in der laufenden Serie gehörten schon damals Zypern und Norwegen zu den Widersachern, konnten die Schweizer aber nicht bezwingen.

So hohe Punktezahl wie noch nie

Die Qualifikation für die WM 2006 schlossen die Schweizer schliesslich mit 21 Punkten auf dem zweiten Rang hinter Frankreich ab. Genau diesen Punktestand weisen sie auch in der laufenden Kampagne wieder auf, gegen Slowenien könnten weitere drei Zähler dazu kommen. Eine so hohe Punktezahl - auch das gab es für die Schweizer Nati während einer WM-Qualifikation noch nie.

Seit 64 Jahren könnten die Schweizer zudem eine WM-Qualifikation ohne Niederlage abschliessen. Dies gelang der Mannschaft letztmals im Jahr 1949, wo allerdings nur zwei Siege gegen das bescheidene Luxemburg bereits zur Qualifikation reichten. Vor sieben Jahren kam die Schweiz zwar schadlos durch die Quali, kassierte aber die erwähnte Niederlage (ohne Folgen) in der Barrage gegen die Türkei.

Weltrangliste: Rang drei als Maximum

Mit einem Sieg könnte die Schweiz bei optimalen Resultaten der Konkurrenz bis auf Rang 7 der Fifa-Weltrangliste vorstossen. Die Bestmarke ist allerdings noch weit entfernt: Im Sommer 1993 belegte die Nati unter ihrem damaligen Trainer Roy Hodgson den dritten Rang. Ein Sieg gegen Slowenien ist aber Pflicht, um auch diesem Rekord näher zu kommen. Das Abschlussspiel gegen die zuletzt starken Slowenen ist also alles andere als ein «besserer Test».