Vilotic hatte Yakin unter anderem "fehlende Professionalität" und "fehlenden Mut" vorgeworfen, wie der "Blick" am Donnerstag öffentlich machte. "Einmal mehr zeigst du, dass deine Fähigkeiten als Trainer sehr fragwürdig und problematisch sind, seit du den Teamspirit zerstört hast mit schamlosen Spielchen, die du betreibst."

Die Reaktion der Verantwortlichen liess nicht lange auf sich warten. Yakin und Sportchef Mathias Walther entschieden, den 31-jährigen Verteidiger bis Ende Saison in den Nachwuchs zu verbannen. Mit seinem Verhalten habe sich Vilotic selber disqualifiziert, sagte Yakin, der sich auch daran störte, dass Interna an die Öffentlichkeit gedrungen waren.

Den Vorwurf, er habe nicht mit Vilotic persönlich kommuniziert, lässt Yakin nicht gelten. Im Trainingslager in der Winterpause habe er ihm mitgeteilt, dass der im Sommer auslaufende Vertrag nicht verlängert werden würde.