FC Aarau
Verletzter Stürmer Edgars Gauracs: «Ich kann so gut mit Miguel mitfühlen»

Der «Letten-Bomber» musste am Sonntag mitansehen, wie sich Teamkollege Miguel Peralta erneut am rechten Knie verletzte. Da sie gemeinsam an ihrem Comeback nach ihren Kreuzbandrissen arbeiteten, ist verständlich, dass ihn das nicht kalt gelassen hat.

Dean Fuss, Belek
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Miguel Peralta (l.) und Edgars Gauracs während des ersten Tages des Trainingslager des FC Aarau in Side

Miguel Peralta (l.) und Edgars Gauracs während des ersten Tages des Trainingslager des FC Aarau in Side

Dean Fuss

Es war ein Schockmoment, auch für Edgars Gauracs: «Ich kann so gut mit Miguel mitfühlen», sagt er am Dienstagabend in der Lobby des Hotels, in dem der FC Aarau seit dem Umzug seines Trainingslagers von Side nach Belek residiert. Er spricht damit auf die Szene aus dem Training vom Sonntagnachmittag an, als sich Miguel Peralta eine Verletzung am rechten Knie zugezogen hat.

Erneut am rechten Knie. Dasselbe Knie also, in dem er sich im vergangenen Sommer, nur wenige Tage nach seiner Vertragsunterschrift beim FC Aarau, einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Um was für eine Verletzung es sich handelt ist noch nicht klar. Aufschluss darüber soll ein MRI-Untersuch geben.

Untersuchung in der Schweiz

Peralta fliegt deshalb am Mittwochnachmittag gemeinsam mit der FCA-Führung um Präsident Alfred Schmid und Vizepräsident Roger Geissberger zurück in der Schweiz. Zurück in der Heimat soll sein rechtes Knie einer medizinischen Untersuchung unterzogen werden, um abzuklären, was für eine Verletzung er sich am ersten Tag des Trainingslagers zugezogen hat.

Miguel Peralta selber wird von seinem Trainer Sven Christ abgeschirmt. Er will beim gerade einmal 19-Jährigen verständlicherweise die Enttäuschung über die erneute Verletzung nach dem monatelangen und harten Aufbautraining erst einmal sacken lassen.

Dass die erneute Verletzung von Peralta auch Gauracs nicht kalt gelassen hat ist nachvollziehbar. «Wir haben nun lange zusammen trainiert, an unserem Comeback gearbeitet und dann so etwas», sagt der lettische Stürmer. «Ich hoffe einfach, dass sich bei der Untersuchung herausstellt, dass es nichts Schlimmeres ist.»

Mehr dazu, wie Edgars Gauracs seien Wiederaufbau erlebt und wie gut er sich bereits in Aarau eingelebt hat, lesen Sie in den kommenden Tagen in der «az».