Die Sprint-Legende und der Klub konnten sich nicht auf einen Vertrag einigen, wie die Mariners am Freitag bekannt gaben. Das auf unbestimmte Zeit vereinbarte Training ende sofort.

Berichten zufolge bot der Verein Bolt einen Vertrag im Wert von umgerechnet knapp 108'000 Franken (150'000 Australische Dollar) an, der durch eine Drittpartei in die Millionen hätte aufgestockt werden sollen. Das Management des achtfachen Olympiasiegers habe aber abgesagt.

Der Besitzer der Mariners, Mike Charlesworth, erklärte, es sei eine Freude gewesen, mit Bolt zu arbeiten. Die Partnerschaft habe Aufregung und Aufmerksamkeit für den Klub und die australische A-League gesteigert. Bolt bedankte sich bei den Verantwortlichen des Vereins und den Fans. Er habe sich willkommen gefühlt und wünsche dem Klub in der kommenden Saison viel Erfolg.

Der Jamaikaner hat nie auf professionellem Niveau Fussball gespielt, hegt aber schon lange den Wunsch, Profifussballer zu werden. Seit seinem Karriereende im vergangenen Jahr hat der 32-Jährige bereits Probetrainings bei Borussia Dortmund und beim norwegischen Verein Strömsgodset absolviert.

Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass Bolt ein Angebot aus Malta abgelehnt hat. Dort wollte ihn der Meister Valletta verpflichten.