FC Basel
Urs Fischer kommuniziert auf englisch

Am Ende des Morgens waren es wie schon am Sonntagnachmittag wieder zwei volle Stunden gewesen, die der FC Basel auf dem Trainingsplatz verbracht hatte.

Markus Brütsch
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Urs Fischer kommuniziert auf englisch.

Urs Fischer kommuniziert auf englisch.

Markus Brütsch

"Ganz normal ist es schon nicht, so lange zu trainieren. Auch in Trainingslagern nicht", sagte Trainer Urs Fischer hinterher. "Aber als neuer Trainer mit einem neuen Staff müssen wir jede Minute nützen, um einander kennenzulernen."

Fischer leitete die Einheit erneut mit viel Engagement und gab die Anleitungen zu den einzelnen Übungsformen erstaunlich oft in Englisch. "Always pressure! – immer Druck machen!" tönte es immer wieder, als er mit den acht Verteidigern Walter Samuel, Daniel Hoegh, Michael Lang, Philipp Degen, Marek Suchy, Adama Traoré, Behrang Safari und Manuel Akanji arbeitete.

Das Ziel der Übung: Diejenigen, welche die Viererkette bildeten, sollten so viel Druck auf den ballbesitzenden Gegner ausüben, dass dieser zu einem Fehlpass gezwungen wurde oder den Ball auf die Seite spielen musste, weil das Zentrum verriegelt war.

Fischer war zufrieden, wie die Spieler mitzogen und es verstanden, was er von ihnen sehen wollte. "Mein Englisch ist das, was ich früher auf der Schulbank gelernt habe", schmunzelte Fischer, "aber auch wenn Michi Lang behauptet, man wüsste nicht, was ich meine, haben die Spieler ganz gut begriffen, was ich ihnen sagte." Wichtig sei eben, ganz ohne Hemmungen zu reden, sagte Fischer. Insider sagen, sein Englisch sei besser als jenes des alten Trainers Paulo Sousa.