Kurz nachdem Celtic gegen Aberdeen das 2:0 erzielte, wurde der Captain der Glasgower von Anthony O'Connor und Sam Cosgrove ins Sandwich genommen.

Letzterer – erst zehn Minuten zuvor eingewechselt – haute Brown nochmals um und sah Rot.

Doch Brown dachte nicht dran, sich Fussballer-typisch endlos am Boden zu wälzen. Der 32-Jährige stand im Gegenteil auf und feierte seine «Superkräfte», mit welchen er die Attacken heil überstand. Celtic-Trainer Brendan Rodgers lobte seinen Spielführer danach: «Scott ist ein Spieler für grosse Momente. Er wird gefoult, schüttelt sich und macht sich wieder daran, das Spiel zu dominieren. Er ist ein brillanter Leader.»

Dass der Mittelfeldpuncher hart im Nehmen ist, zeigte er übrigens schon am Donnerstag, als Celtic bei Zenit St.Petersburg in der Europa League gastierte. Als einziger lief er im T-Shirt durch die Stadt, während seine Teamkollegen selbst in dicken Jacken froren. Zenit lobte den gegnerischen Spieler gar auf Twitter als «Russlands liebster Schotte.» Die 0:3-Klatsche konnte der Unerschütterliche aber auch nicht verhindern. (fox)

Büne Huber zerlegt im TV-Interview den Fussball in seine Einzelteile.

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