"Wir werden den Videoassistenten in der nächsten Saison in der Champions League nicht nutzen", sagte Ceferin.

Er sei nicht grundsätzlich gegen die technische Hilfe für Referees, aber: "Ich sehe hin und wieder eine grosse Konfusion", betonte der Slowene.

Bei der IFAB-Sitzung am Samstag in Zürich rechnet auch Ceferin mit einer Einführung des Videobeweises durch die Regelinstanzen, trotz grosser Diskussionen in der deutschen Bundesliga und anderen europäischen Ländern. Den Verbänden wird jedoch sicher freigestellt werden, ob sie den Videoassistenten bei ihren Bewerben nutzen wollen.

Laut Ceferin ist sicher mit dem Einsatz von Videoschiedsrichtern bei der WM-Endrunde im Sommer in Russland zu rechnen. FIFA-Präsident Gianni Infantino gilt als grosser Befürworter. Die UEFA wolle zunächst ihre Schiedsrichter adäquat schulen, bevor man sich für eine Einführung in den Klub-Wettbewerben entscheide, betonte Ceferin.