Nachgefragt

Timm Klose nach seinem Debüt für den FCB: «Ich muss das jetzt erst einmal sacken lassen»

Timm Klose.

Timm Klose.

Timm Klose spricht über seine Gefühlslage nach seinem Debüt, Fehler und wieso es nicht zur mehr gereicht hat.

Timm Klose, wie sieht Ihre Analyse zu Ihrem Debütspiel aus?

Timm Klose: Man hat gesehen, dass es von beiden Seiten ein Topspiel war. Für uns war es unglücklich, ich glaube wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt mit diesem Auftritt. Aber dann kriegen wir zwei doch einfache Tore, die wir noch einmal anschauen und analysieren müssen. Das müssen wir besser machen in den nächsten Partien.

Sprechen wir über das 2:1 für die Berner. Wer hat mehr Schuld, Sie oder Zhegrova?

(überlegt lange) Wenn man es so anschauen will, dann sage ich: wir müssen es noch einmal zusammen analysieren. Vielleicht müsste ich gar nicht so breit stehen. Sondern versuchen, defensiv sicher zu stehen, bevor der Ball nach vorne geht. Aber ich habe auch nicht erwartet, dass der Ball dort hin geht. Nichtsdestotrotz muss ich mir mein Stellungsspiel noch einmal anschauen, ob ich den Gedanken nach vorne zu schnell gemacht habe und es so schwierig war, wieder zurück zu kommen.

Dennoch: Wie wohl haben Sie sich in dieser Mannschaft bereits gefühlt?

Ich fühle mich wohl. Es liegt mir viel am Verein, aber auch an den Leuten, die uns zuschauen. Wir müssen es schaffen, dass wir für diese Leute immer Vollgas geben - auf und neben dem Platz - und wieder einen guten Spirit hin bekommen. Wir werden unseren Fussball finden, aber heute denke ich können wir zufrieden sein mit unserer Leistung. Es war für viele, so auch für mich, ein erstes Mal, dass sie auf Kunstrasen gespielt haben. Das soll keine Ausrede sein, wir kommen näher an das, was wir spielen wollen. Es ist aber sicher auch gut, dass englische Wochen sind und weniger geredet wird.

Was hat gefehlt für Punkte?

Ein zweites Tor, das ist ziemlich einfach.

Das Spiel war Ihr erstes in der ersten Mannschaft des FCB. Können Sie, der Niederlage zum Trotz, sagen, wie Sie sich gefühlt haben?

Natürlich ist ein gewisser Stolz da. Aber ich bin enttäuscht, dass wir verloren haben. Es waren viele Emotionen da, vor und während dem Spiel. Ich muss das erst sacken lassen.

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