FC Basel

Test gewonnen, Bobadilla verloren: Basel schlägt Vaduz 2:0

Mit einer Prellung davongekommen? Raul Bobadilla.

Mit einer Prellung davongekommen? Raul Bobadilla.

Dank den Toren von Valentin Stocker (23.) und Jacques Zoua (49.) haben die Basler die Testpartie gegen den Challenge-League-Vetreter Vaduz standesgemäss gewonnen. Für Aufregung sorgte vor allem der verletzungsbedingte Ausfall von Raul Bobadilla.

Der garstige Nachmittag mit Wind und Regen ging mit zwei Schreckensmomenten zu Ende. Ein paar Minuten nach dem Schlusspfiff liess eine heftige Böe eines der beiden Ersatzspielerkabäuschen mit Getöse auf den Boden kippen, nachdem zuvor, in der Endphase des Spiels, der Vaduzer Verteidiger Daniel Kaufmann im Zweikampf mit Raul Bobadilla dafür gesorgt hatte, dass der Basler Stürmer die Partie nicht zu Ende spielen konnte. Humpelnd hatte der Argentinier, dessen beste Aktion ein perfid getretener Freistoss gewesen war, den Rasen verlassen und war vom Spielort Leichtathletikstadion in die Kabine im St.-Jakob-Park zurücktransportiert worden. Die Basler hoffen, dass Bobadilla mit einer Prellung davongekommen ist.

Schwierige Bedingungen

Zuvor hatte der FCB bei schwierigen Bedingungen den Klub aus der Challenge League standesgemäss mit 2:0 geschlagen. Dieser hatte zwar mit einem Aussenpfostenschuss von Philippe Erne die erste Möglichkeit des Spiels gehabt, war sonst aber kaum einmal in der Lage gewesen, die Basler Defensive in Bedrängnis zu bringen. Diese war von Murat Yakin mit den robusten Fabian Schär, Aleksandar Dragovic und Arlind Ajeti formiert worden, derweil die Degen-Zwillinge Philipp und David die Flanken besetzten. Der Griff des Basler Trainers zu diesem System war zwar keine Premiere, doch für Yakin war es wichtig, seine Akteure weiter an ihrer Flexibilität arbeiten zu sehen. «Es war ein guter Test, die Spieler zeigten sich sehr motiviert», sagte Yakin, der nach der Pause eine komplett andere Mannschaft aufs Feld geschickt hatte.

Strellers Rücktrittsgedanken

Für die Tore waren Aufbauer Valentin Stocker (23.) sowie Stürmer Jacques Zoua (49.) zuständig gewesen. Dass Captain Marco Streller gleichentags in der Lokalzeitung laut über einen Rücktritt per Ende Juni 2014 nachgedacht hatte, brachte Sportdirektor Georg Heitz derweil nicht aus der Fassung: «Er hat dies schon einmal anklingen lassen, nur ist es dann nicht gross thematisiert worden. Das letzte Wort ist gewiss noch nicht gesprochen.»

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