WM14
Suarez fiel mit offenem Mund auf Chiellini: «Es war keine Absicht, ihn zu beissen»

Nach der Beissattacke von Uruguays Topstürmer Luis Suarez meldet sich der Täter zum ersten Mal zu Wort - und verteidigt sich. Es sei keine Absicht gewesen, Chiellini zu beissen. Vielmehr sei er auf sein Opfer gefallen.

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Beisser Suarez verspürte nach dem Sturz auf Chiellini starke Schmerzen an den Zähnen

Beisser Suarez verspürte nach dem Sturz auf Chiellini starke Schmerzen an den Zähnen

Uruguays gesperrter Stürmer Luis Suarez hat in seiner Verteidigung bei der FIFA jeglichen Beissversuch bestritten.

Übereinstimmenden Berichten zufolge schrieb der 27-Jährige auf spanisch, dass es «in keinster Weise wie beschrieben passierte, als Biss oder Absicht zu beissen». Das steht in Paragraph 6 des FIFA-Urteils, wie die Nachrichtenagentur AP und brasilianische Medien berichteten.

«Im Moment des Aufpralls habe ich die Kontrolle verloren, wurde instabil und bin auf meinen Gegner gefallen», berichtete Suarez über den Vorfall mit dem italienischen Verteidiger Giorgio Chiellini. «Als mein Gesicht den Spieler traf, bekam ich eine kleine Prellung an der Wange und spürte starken Schmerz an meinen Zähnen.»

Wie aus dem Bericht hervorgeht, hatten die Schiedsrichter den Vorgang nicht gesehen. Die FIFA-Disziplinarkommission wertete den Biss als «überlegt, absichtlich und ohne Provokation».

Suarez wurde für neun Pflicht-Länderspiele mit Uruguay gesperrt und vier Monate von allen Fussball-Aktivitäten ausgeschlossen. Opfer Chiellini sprach im Nachhinein von einer zu harten Strafe für Beisser Suarez. (si/sha)

Hier beisst Suarez zu.

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Screenshot SRF

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