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Startrainer José Mourinho steht vor dem Abgang bei Real Madrid

Obwohl der Portugiese José Mourinho bei Real Madrid noch einen Vertrag bis 2016 hat, deutet vieles auf einen Abgang des 49-Jährigen hin. Grund für den bevorstehenden Abschied soll die zerrüttete Beziehung Mourinhos zu Präsident Florentino Pérez sein.

François Schmid-Bechtel
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Läuft José Mourinho im Sommer nach drei Jahren Real Madrid zu einem anderen Klub über?

Läuft José Mourinho im Sommer nach drei Jahren Real Madrid zu einem anderen Klub über?

Der Abschied von Star-Trainer José Mourinho vom spanischen Fussball-Rekordmeister Real Madrid scheint beschlossene Sache.

Neeskens und Cruyff auf Job-Suche

Johan Neeskens ist als Trainer des südafrikanischen Erstdivisionsklubs Mamelodi Sundowns entlassen worden.

Das Team belegt in der Meisterschaft den zweitletzten Platz. Zu Neeskens Nachfolger ist Südafrikas ehemaliger Nationalcoach Pitso Mosimane bestimmt worden. Neeskens hatte einst in der Schweiz seine Spieler-Karriere ausklingen lassen und seine Trainer-Laufbahn gestartet.

Noch eine andere holländische Fussball-Legende muss sich nach einem neuen Job umsehen: Der mexikanische Erstdivisionsklub Chivas Guadalajara gab bekannt, Johan Cruyff nicht länger als Berater zu engagieren. Die erhofften Resultate seien ausgeblieben. (si)

Pérez (65) halte Mourinhos jüngste Provokation beim Derby gegen Atlético (2:0) am vergangenen Samstag für «Selbstmord», schrieb die Zeitung weiter. «The Special One» hatte sich vor der Partie - wie angekündigt - extra früh dem Votum der Fans gestellt. Um 21.20 Uhr betrat er den Rasen zur «Volksabstimmung», allerdings waren zu diesem Zeitpunkt, 40 Minuten vor Spielbeginn, nur rund 3000 Wahlberechtigte erschienen. Von denen erntete Mourinho höflichen Applaus. Vom voll besetzten Bernabéu hatte er zuletzt meist Pfiffe zu hören bekommen.

Geht auch Ronaldo?

Trainer Mourinho ist nicht der einzige aus Reals Starensemble, der bald nicht mehr bei den Königlichen im Solde stehen könnte. Auch Top-Star Ronaldo soll bei Präsident Pérez nicht mehr allzuhoch im Kurs stehen. Er könne gehen, wenn er denn wolle. Mit diesem Geld würde er sich dann Messi kaufen, soll Pérez seinem Superstar bereits im September erklärt haben. Nun hat die Ausprache dank dem Blogger Javier G. Matallanas den Weg in die Öffentlichkeit gefunden. Real Madrid wird damit immer mehr zum Tollhaus des spanischen Fussballs.

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José Mourinho : Darf man so jubeln?

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