«Der FC Basel wird Meister!». Davon ist Marco Schällibaum überzeugt. «Die Basler haben genug Erfahrung, um den Titel ins Trockene zu bringen», begründet der ehemalige Trainer der Berner Young Boys seine Prognose.

Diese Prognose wird von Martin Andermatt geteilt. «Wenn es darauf ankommt, ist Basel in der Lage, seine Routine und Erfahrung auszuspielen». An der Basler Meisterschaft könne laut dem ehemaligen Aarau-Trainer Andermatt nicht einmal das schwere Auswärtsspiel in St. Gallen etwas ändern (siehe Restprogramm). «Basel hat immer schwere Auswärtsspiele zu bestreiten». Das sei wie David gegen Goliath. Jedes Team wolle dem grossen FC Basel im eigenen Stadion ein Bein stellen.

Tordifferenz wie ein Zusatzpunkt

Zudem stellt EX-YB-Trainer Marco Schällibaum die Frage, ob St. Gallen überhaupt in der Lage sei, den Baslern gefährlich werden zu können. «Sie dürfen nicht vergessen: Nicht nur Basel, sondern auch St. Gallen braucht dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg». Ob St. Gallen diesem enormen Druck standhalten werde, sei laut Schällibaum unwahrscheinlich.

Und selbst wenn Basel die Partie in St. Gallen verlieren sollte, würde es laut Schällibaum dennoch zum Titel reichen. Der Grund: «In den letzten Spielen hat Basel etwas für die Tordifferenz getan». Im Endkampf um den Pott wirke sich dies wie ein Zusatzpunkt aus. «Ausserdem wird das Team von Trainer Fink bei einer allfälligen Niederlage mit Sicherheit eine Reaktion zeigen und die letzte Partie für sich entscheiden».

Basler Meistertitel: Frei sei Dank!

Derweil ist für die Experten klar, weshalb sich Basel gegen den Zürich Meisterschaftsduell durchgesetzt habe. «Neben der Erfahrung und Routine hat der FC Basel mit dem Unentschieden gegen Zürich im Direktduell den Grundstein für den Titel gelegt», sagt Marco Schällibaum. Zur Erinnerung: Der FC Zürich hatte im Duell gegen den Erzrivalen Chancen für drei Partien und musste sich am Ende mit einem Unentschieden begnügen. Für die Zürcher eine gefühlte Niederlage. Im Gegensatz dazu hatte der FC Basel einen Alex Frei. «Im entscheidenden Moment ist er zur Stelle», sagt Martin Andermatt. Diesen Trumpf habe der FCZ nicht.